Politik

Eric Trump: Präsidenten-Sohn macht unmissverständliche 5-Wort-Ansage im Grönland-Streit

Eric Trump stellte sich hinter die offensive Grönland-Haltung seines Vaters. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jane Barlow

  • Artikel teilen:
  • Eric Trump macht 5-Wort-Ansage im Grönland-Streit
  • Präsidenten-Sohn betont strategische Bedeutung der Arktis-Insel für westliche Sicherheit
  • Trump-Sohn warnt vor Russlands und Chinas Arktis-Ambitionen

Eric Trump, Sohn von US-Präsident Donald Trump, hat sich mit deutlichen Worten in die Debatte um Grönland eingeschaltet. Im Interview mit "Al Arabiya English" machte der 42-Jährige nicht nur eine unmissverständliche Ansage in dem wachsenden Konflikt.

Weitere aktuelle Nachrichten zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.

Eric Trump macht 5-Wort-Ansage im Grönland-Streit

"Wir dürfen nicht kindisch sein", zitiert der britische "Express" Eric Trump. "Wir dürfen nicht naiv sein". Fünf einfache Worte, mit denen der Präsidenten-Sohn klarmacht, wohin die Reise im Grönland-Streit seiner Meinung nach gehen muss. Seine Aussage fällt in eine Zeit wachsender Spannungen um das autonome dänische Territorium. Die US-Regierung verstärkt seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus ihre Bemühungen um größeren Einfluss auf der Insel. Zuletzt hatte der US-Präsident sogar mit militärischen Mitteln gedroht.

Während des Interviews unterstrich Eric Trump auch die globale Bedeutung Grönlands: Die Insel sei "aus vielen Gründen strategisch wichtig, aus vielen globalen Gründen, aus vielen Sicherheitsgründen". Nicht nur für die USA, sondern praktisch für die gesamte westliche Welt.

Warum nimmt Donald Trump Grönland ins Visier?

Mit rund 56.000 Einwohnern ist Grönland die größte Insel der Erde. Hier befindet sich die von den USA betriebene Thule Air Base, eine zentrale Einrichtung für Raketenwarnung und Weltraumüberwachung. Zudem verfügt Grönland über bedeutende Vorkommen seltener Erden, die für Elektronik und Verteidigungstechnologie unverzichtbar sind, weshalb auch Russland und China ein Auge auf die Arktis-Insel geworfen haben dürften.

Trump-Sohn warnt vor Russlands und Chinas Arktis-Ambitionen

"Grönland wird immer mehr zum Gesprächsthema, besonders da einige der nördlichen Seerouten sich öffnen und besonders da mehr Leute diesen Teil der Welt militarisieren wollen", so Eric Trump. Russland hat seine militärische Präsenz in der Arktis bereits mit neuen Stützpunkten und Eisbrechern ausgebaut und China investiert ebenfalls in Polarforschung und Bergbauprojekte.

Eric Trump sicher: Sein Vater wird "letztendlich tun, was nötig ist"

Für Eric Trump Grund genug, sich hinter die offensive Haltung seines Vaters zu stellen. "Wir können nicht so tun, als würde etwas, das passiert, nicht passieren", sagte er. Sein Vater werde "letztendlich tun, was nötig ist", um die westliche Lebensweise in Amerika und Europa vor Kräften zu schützen, "die nicht unser Bestes im Sinn haben".

Auch diese Artikel zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:

/bua/news.de/stg

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.