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Wie krank ist Donald Trump?: Hatte "The Don" einen Schlaganfall? Mediziner legt erdrückende Beweise vor

Donald Trump sorgt immer häufiger mit erratischem Verhalten für Schlagzeilen - für Mediziner ein untrüglicher Beweis, dass der US-Präsident eine schwerwiegende Diagnose verschweigt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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  • Donald Trump immer wirrer und unberechenbarer
  • Mediziner legt Indizien vor Schlaganfall bei Donald Trump vor
  • Schlurfender Gang, verwaschene Sprache, Überdosis Tabletten: Hinweise auf Hirnschlag bei "The Don" mehren sich

Donald Trump geht strammen Schrittes auf seinen 80. Geburtstag zu - den Rekord als älteste Person, die jemals als US-Präsident vereidigt wurde, hat der Republikaner bereits im Januar 2025 gebrochen. Dass der mächtigste Mann der Welt in eine Altersgruppe fällt, die normalerweise mit allerlei Gebrechen Dauergast beim Arzt ist, lässt bei etlichen Beobachtern die Alarmglocken schrillen - nicht zuletzt, weil Donald Trump selbst praktisch täglich den Beweis dafür erbringt, dass er entgegen eigener Behauptungen alles andere als kerngesund ist.

Wie krank ist Donald Trump? Weißes Haus räumt lediglich harmlose Diagnose ein

Auf offizielle Nachfrage gibt sich das Weiße Haus, allen voran Sprecherin Karoline Leavitt, jedoch höchst schmallippig zum tatsächlichen Gesundheitszustand des US-Präsidenten. Die Regierungssprecherin ließ angesichts der immer wilder ins Kraut schießenden Gerüchte um "The Don" zwar zähneknirschend verlauten, bei Donald Trump sei eine chronische venöse Insuffizienz festgestellt worden, doch das Getuschel, "The Don" sei bereits in fortgeschrittenem Stadium an Demenz erkrankt oder leide an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die der Öffentlichkeit bewusst verschwiegen wurden, hält weiter an.

Hatte Donald Trump einen Schlaganfall? Mediziner legt erdrückende Beweise vor

Frisches Öl ins Feuer gießt nun ein gewisser Dr. Bruce Davidson, der als Professor für Humanmedizin an der Washington State University am Elson-Floyd-College forscht und lehrt. Dr. Davidson ergriff in einer neuen Ausgabe des bei YouTube veröffentlichten Podcasts "The Court of History" das Wort und legte im Gespräch mit den Gastgebern Sidney Blumenthal und Sean Wilentz dar, weshalb er davon überzeugt sei, dass Donald Trump bereits vor einigen Monaten einen folgenschweren Schlaganfall erlitten habe.

Medizin-Professor erkennt an Trumps Veränderungen Hinweise auf zurückliegenden Schlaganfall

Für den erfahrenen Mediziner liegen die Indizien auf der Hand: Aktuelle Videos, die den schlurfenden Gang des US-Präsidenten belegen, sind für Dr. Bruce Davidson ebenso ein Hinweis auf einen Hirnschlag wie der Umstand, dass Donald Trump wiederholt seine rechte Hand mit der linken festhält, als ob er Lähmungserscheinungen vertuschen wolle. Nicht zuletzt ist die zunehmend verwaschen und undeutlich wirkende Aussprache des US-Republikaners für den Medizin-Professor ein Indiz, dass Donald Trump sich von einem Schlaganfall erhole. Zudem merkte Davidson an, dass bei dem Präsidenten "Episoden zu erkennen waren, in denen er tagsüber extreme Schläfrigkeit zeigte, was für viele Patienten charakteristisch ist, die einen Schlaganfall erlitten haben". Seine Beweisführung stützte der Mediziner mit einem aktuellen Video von Donald Trump:

  • "Neulich kursierte ein Video, das ihn beim Hinuntersteigen der Treppen der 'Air Force One' zeigt, als er sich mit der linken Hand am Geländer festhielt, obwohl er Rechtshänder ist."
  • "All das passt zu der Vermutung, dass er einen Schlaganfall in der linken Gehirnhälfte erlitten haben könnte, die die rechte Körperhälfte steuert. Ein Hirnschlag bedeutet, dass eine Hirnregion von einem Infarkt betroffen ist."
  • "In dieser Region stirbt dann Gewebe ab, das sich in Trumps Fall auf das Sprachzentrum ausgewirkt haben könnte."

Auch Donald Trumps zunehmend unberechenbares Auftreten und seine Stimmungsschwankungen nebst explosiver Wutausbrüche passen für den Medizin-Professor ins Bild:

  • "Patienten, die einen Schlaganfall hatten, haben eine sehr ernste, besorgniserregende, lebensbedrohliche und beängstigende Situation hinter sich und reagieren darauf auf unterschiedliche Art und Weise."
  • "Einige Patienten werden demütig und sind dankbar, noch am Leben zu sein und lernen das leben neu schätzen. Andere werden im Laufe ihrer Genesung regelrecht euphorisch, wenn sie von der Schwelle des Todes zurück ins Leben finden. Wieder andere sehen es als Beginn eines neuen Kapitels, in dem sie alles tun, was sie wollen, da der nächste Schlaganfall tödlich enden könnte."

Mediziner überzeugt: US-Präsident liefert Schlaganfall-Beweis selbst

Das letzte Puzzlestück, das Dr. Davidsons Schlaganfall-Theorie komplettiert, lieferte Donald Trump persönlich, als er unlängst einräumte, seit Jahrzehnten Tag für Tag eine Überdosis Aspirin einzunehmen, obwohl seine Ärzte dies noch verordnet hätten. "Dass er täglich 325 Milligramm Aspirin einnimmt, spricht ebenfalls dafür, dass er einen Schlaganfall hatte", so der Medizin-Professor. "Die Anweisung, eine solch hohe Dosis einzunehmen, passt allein zur Vorbeugung eines weiteren Schlaganfalls, wenn ein Blutgefäß im Gehirn zu 50 Prozent oder mehr blockiert wurde - aber nicht, um Herzerkrankungen vorzubeugen."

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