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Robert F. Kennedy Jr.: US-Gesundheitsminister ignoriert - Trump verweigert Handschlag

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. erlebte einen peinlichen Moment im Weißen Haus. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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  • Kuriose Szene bei Gesetzesunterzeichnung im Weißen Haus
  • Robert F. Kennedy Jr. bietet Donald Trump einen Handschlag an
  • Doch der US-Präsident ignoriert die Geste seines Gesundheitsministers

Peinlicher Moment für Robert F. Kennedy Jr. im Weißen Haus: Während der Unterzeichnung eines neuen Gesetzes zur Wiedereinführung von Vollmilch an amerikanischen Schulen kam es zu einer kuriosen Szene. Präsident Donald Trump ignorierte eine wohlwollende Geste des umstrittenen US-Gesundheitsminister einfach.

Peinliche Szene im Weißen Haus: Donald Trump verweigert Handschlag mit Robert F. Kennedy Jr.

Wie unter anderem vom"Daily Beast" veröffentlichte Videoaufnahmen zeigen, fragte Trump vor den anwesenden Journalisten am Mittwochnachmittag zunächst: "Wo ist Bobby?". Daraufhin trat Robert F. Kennedy Jr. vor und sagte: "Hier, Herr Präsident." Er tippte den im Stuhl sitzenden Trump außerdem auf die Schulter und streckte ihm die rechte Hand entgegen. Doch statt den Handschlag zu erwidern, deutete Trump lediglich auf seinen Minister und forderte ihn auf, mit seiner Rede zu beginnen. Schnell wandte er sich wieder von Kennedy ab. "Wir mögen Bobby!", so der Präsident weiter, ehe der Gesundheitsminister das Wort ergriff.

US-Gesundheitsminister lobt den Präsidenten trotz Blamage

Der Minister lobte daraufhin vier Minuten lang die Politik des Präsidenten und dessen Verständnis für den Zusammenhang zwischen landwirtschaftlichem Wohlstand, guter Lebensmittelpolitik und Kindergesundheit. Erst nach dieser ausführlichen Huldigung erhielt er schließlich den ersehnten Händedruck, wie der "Daily Beast" berichtet.

Zum Hintergrund: Der "Whole Milk for Healthy Kids Act" von 2025, den der Kongress im Herbst verabschiedete, hebt die unter Barack Obama eingeführten Beschränkungen für fettreichere Milchsorten an Schulen auf. Auf eine Initiative der ehemaligen First Lady Michelle Obama hin durften dort zuletzt nur noch fettarme und fettfreie Varianten angeboten werden. Hintergrund war der Kampf gegen Übergewicht bei Kindern.

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/sfx/news.de/stg

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