Donald Trump: Trump‑Insider entsetzt mit Forderung - "The Don" soll Diktator töten lassen
Lindsey Graham (rechts) hat Donald Trump aufgefordert, im Iran einzugreifen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Patrick Semansky
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
12.01.2026 10.51
- Senator fordert Donald Trump zum Mord auf
- "Make Iran Great Again" - Graham präsentiert Trump-Mütze
- Donald Trump kündigt "starke Optionen" an
- Über 500 Tote bei landesweiten Protesten im Iran
Mit seinen Worten wollte er sich nicht zurückhalten. Der republikanische Senator Lindsey Graham hat US-Präsident Donald Trump in einem Fernsehinterview aufgefordert, den iranischen Obersten Führer Ali Chamenei zu töten.
Senator fordert Donald Trump zum Mord auf
Graham bezeichnete Chamenei als "modernen Hitler" und "religiösen Nazi". Der iranische Autokrat stehe an der Spitze des klerikalen Regimes, das derzeit von landesweiten Protesten erschüttert wird. Nach Ansicht des Senators wünscht sich die iranische Bevölkerung den Sturz ihres Führers.
- "Wenn ich Sie wäre, Herr Präsident, würde ich die Führung töten, die das Volk tötet", sagte der 70-jährige Senator aus South Carolina bei Fox News. "Sie müssen das beenden", erklärte er weiter.
"Make Iran Great Again" - Graham präsentiert Trump-Mütze
Der Senator präsentierte während des Interviews eine schwarze Mütze mit der Aufschrift "Make Iran Great Again", die er Trump bereits früher in der Woche gezeigt hatte. Jede Maßnahme des Präsidenten müsse "die Protestierenden ermutigen und dem Regime höllische Angst einjagen", erklärte Graham gegenüber Moderatorin Maria Bartiromo.
Sollte der Ayatollah die aktuellen Proteste überstehen, wäre dies ein "riesiger Obama-Schritt rückwärts", warnte der Senator. Er verglich Trump mit dem früheren Präsidenten Ronald Reagan:
- "Ich habe Vertrauen in Sie, Herr Präsident, Sie sind der Ronald Reagan-plus unserer Zeit."
- Graham forderte Trump auf, der iranischen Bevölkerung zu signalisieren, dass er "ihre Unterdrücker töten" werde.
Donald Trump kündigt "starke Optionen" an
Trump reagierte zuletzt selbst auf das gewaltsame Vorgehen des Regimes gegen die Demonstranten. Der 79-Jährige erklärte gegenüber Reportern, das US-Militär prüfe derzeit "starke Optionen" als Antwort auf die Niederschlagung der Proteste.
- "Es scheint, dass einige Menschen getötet wurden, die nicht getötet werden sollten", sagte Trump.
- "Aber wir schauen uns das sehr ernsthaft an. Das Militär prüft es", erklärte er weiter.
- Der Präsident kündigte an, eine "Entscheidung" zu treffen. Zudem werde ein Treffen mit iranischen Führern vorbereitet, die mit den USA verhandeln wollen.
- Trump hatte bereits im Juni Angriffe auf iranische Nuklearanlagen angeordnet.
Über 500 Tote bei landesweiten Protesten im Iran
Die Menschenrechtsorganisation HRANA mit Sitz in den USA beziffert die Zahl der Todesopfer bei den Unruhen auf mehr als 500. Wie "Reuters" unter Berufung auf die Organisation berichtete, wurden zudem über 10.600 Menschen festgenommen.
Das klerikale Regime regiert den Iran seit der Islamischen Revolution von 1979. Damals wurde der Schah gestürzt, der selbst 1953 nach einem von der CIA unterstützten Putsch gegen einen demokratisch gewählten Premierminister an die Macht gekommen war.
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