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Wladimir Putin: Ex-Geheimdienstchef sicher - deshalb nutzt der Kremlchef Doppelgänger

Nutzt Wladimir Putin aus Angst vor einem Attentat bei bestimmten öffentlichen Auftritten Doppelgänger? Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Vyacheslav Prokofyev

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  • Ex-Geheimdienstchef behauptet, dass Wladimir Putin Doppelgänger benutzt
  • Der Kremlchef hat laut Sir Richard Dearlove Angst vor einem Anschlag sowie vor ukrainischen Drohnenangriffen
  • Bei bestimmten öffentlichen Auftritten sei deshalb ein Double anwesend

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Spekulationen darüber, dass Wladimir Putin bei verschiedenen öffentlichen Auftritten gar nicht persönlich anwesend ist, sondern häufiger ein Doppelgänger den Kremlchef vertritt. Mithilfe Künstlicher Intelligenz durchgeführte Körpervergleiche, die nur geringe Übereinstimmungen zwischen dem echten und einem angeblich falschen Putin zeigten, heizten diese Gerüchte weiter an. Der Kreml wies die Bodydouble-Theorie bislang stets als Verschwörungstheorie zurück. Doch ein ehemaliger britischer Geheimdienstchef glaubt Moskau nicht.

Wladimir Putin nutzt Doppelgänger bei bestimmten Auftritten laut Ex-Geheimdienstchef

Für den Ex-MI6-Boss Sir Richard Dearlove steht fest, dass Wladimir Putin aus einem ganz bestimmten Grund auf Doppelgänger zurückgreift. Weil der Kremlchef um seine eigene Sicherheit fürchtet, würde er zu einigen Anlässen nicht selbst erscheinen, behauptet der politische Experte gegenüber "The Sun". Gegenüber dem britischen Boulevardblatt führte er weiter aus:

  • "Für jemanden wie Putin, der ein sehr prominentes Ziel ist, ist das fast schon eine normale Sicherheitsmaßnahme.Man muss bedenken, dass Attentate seit vielen, vielen Jahren ein gängiger Bestandteil der russischen Politik sind."

Wladimir Putin soll Angst vor Attentat und ukrainischen Drohnenangriffen haben

Ukrainische Geheimdienstberichte, die von Putin-Doppelgängern sprechen, hält Dearlove für "glaubwürdig". Der ehemalige Geheimdienstchef ist sich sicher, dass der Präsident Angst davor hat, zum Ziel einer ukrainischen Drohnenattacke auf russischem Territorium zu werden. Ein Körperdouble sei deshalb bei bestimmten Terminen notwendig:

  • "Nehmen wir an, jemand geht durch ein Autowerk oder besucht einen Kinderspielplatz – insbesondere bei Veranstaltungen im Freien, wenn die Presse Abstand hält. Hier bestehen Sicherheitsrisiken. Man kann die Umgebung nicht vollständig kontrollieren, insbesondere nicht im Falle eines Drohnenangriffs. In solchen Situationen würde Putin einen Doppelgänger einsetzen", behauptet Dearlove.

Ist der echte Putin nur bei diplomatischen Treffen anwesend?

An wichtigen diplomatischen Treffen und heiklen Besprechungen würde nach Meinung des 80-Jährigen jedoch weiterhin der echte Putin teilnehmen. Denn es sei bei solchen Anlässen "äußerst schwierig", den Kremlchef zu imitieren, da man ihm dabei sehr nahe komme. Handfeste Beweise für seine Behauptungen lieferte Sir Richard Dearlove jedoch nicht. 

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