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Donald Trump: Es war einfach zu viel - "The Don" explodierte nach Spott-Eklat

Fühlte sich Donald Trump wegen seines Tanzes verspottet? Bild: picture alliance / Alex Brandon/AP/dpa | Alex Brandon

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  • Donald Trump für Tanz verspottet von Nicolás Maduro
  • "The Don" braucht Feinde aus Fleisch und Blut
  • Spott ist Donald Trumps wunder Punkt

Der venezolanische Machthaber Nicolás Maduro sorgte Ende November mit seinen Tanzdarbietungen bei politischen Veranstaltungen für erhebliche Verstimmung im Weißen Haus. Wurden die Tänzchen Maduro schließlich zum Verhängnis?

Donald Trump für Tanz verspottet von Nicolás Maduro

Wie der Journalist Michael Wolff, der bereits vier Bücher über Donald Trump verfasst hat, in einem Podcast mit Joana Coles von "The Daily Beast" erläuterte, trafen diese spöttischen Bewegungen im Trump-Stil den US-Präsidenten psychologisch besonders hart.

Der Hintergrund macht die Provokation noch brisanter: Die Trump-Administration hatte Maduro zuvor einen komfortablen Ausstieg angeboten - einen luxuriösen Ruhestand an einem Ort seiner Wahl. Der Diktator lehnte dieses Angebot jedoch rundweg ab und tanzte stattdessen demonstrativ vor seinen Anhängern. Im Weißen Haus wurde diese Nonchalance laut Berichten als direkter Affront gewertet.

"The Don" braucht Feinde aus Fleisch und Blut

Wolff liefert eine aufschlussreiche Erklärung für Trumps heftige Reaktion. Der Präsident benötige stets einen konkreten Gegner, keine abstrakte Bedrohung, sondern einen Menschen aus Fleisch und Blut.

  • "Trump personalisiert diese Dinge", so der Autor.

Als Beispiele nannte Wolff die Demokraten Tim Walz und Gavin Newsom, gegen die Trump ebenfalls persönliche Feldzüge führte.

  • "Ich brauche einen Feind, und der Feind ist keine Abstraktion. Es ist eine Person", erklärte der Buchautor das Muster.
  • Im Fall Venezuela wurde Maduro zu diesem persönlichen Widersacher - mit weitreichenden Konsequenzen für die diplomatischen Beziehungen.

Spott ist Donald Trumps wunder Punkt

Besonders aufschlussreich ist Wolffs Einschätzung zur Wirkung von Spott auf den US-Präsidenten.

  • "Es trifft Trump direkt, wenn man ihn verspottet", betonte der Autor im Podcast.

Maduros demonstratives Tanzen nach der Ablehnung des Exil-Angebots war demnach keine harmlose Geste, sondern ein gezielter psychologischer Treffer. Wolff formulierte es unmissverständlich:

  • "Das Einzige, was man nicht tun darf, ist Donald Trump zu verspotten."

Genau diese Grenze überschritt der venezolanische Machthaber mit seinen höhnischen Bewegungen vor laufenden Kameras - und machte sich damit zum erklärten Feind im Weißen Haus. Mittlerweile wurde er in einer spektakulären Militäraktion in die USA gebracht und soll dort angeklagt werden.

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