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Donald Trump: Putin-Verbündeter ausgeschaltet - Experte enthüllt brisanten Geheimplan

Donald Trumps Schlag gegen Venezuela war als Botschlag an Peking und Moskau gedacht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump mit Schlag gegen Wladimir Putin und Xi Jinping
  • Experte sicher: Trump schaltet Putin-Verbündeten gezielt aus
  • Ölreserven als Hebel gegen Moskau und Peking
  • Trump schickt klare Botschaft an Peking und Moskau

Nach der militärischen Festsetzung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte hagelt es Kritik an Donald Trump. Gegner werfen dem US-Präsidenten vor, mit diesem Vorgehen Russland und China zu ermutigen, selbst militärisch gegen Widersacher vorzugehen und internationales Recht zu ignorieren. Der Stanford-Historiker Joseph Ledford von der Hoover Institution sieht die Lage jedoch anders.

Donald Trump mit Schlag gegen Wladimir Putin und Xi Jinping

Gegenüber "Bild" erklärte der Experte, dass Donald Trump mit der Venezuela-Operation gezielt den Einfluss Moskaus und Pekings in der Region eindämmen wolle. Die Aktion verfolge demnach weitreichende geopolitische Ziele, die über den Sturz des Regimes hinausgehen.

Laut Ledford betrachtete die Trump-Administration das Maduro-Regime als "Knotenpunkt aller wesentlichen Bedrohungen" auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Die Beseitigung dieses Problems ermögliche es den USA, mehrere Gefahren gleichzeitig zu bekämpfen.

Experte sicher: Trump schaltet Putin-Verbündeten gezielt aus

"Die Vereinigten Staaten haben nicht nur einen Brückenkopf für China, Russland und Iran beseitigt, sondern auch den wichtigsten Ermöglicher transnationaler Kriminalität", so der Experte. Maduro galt als enger Verbündeter sowohl von Kreml-Chef Wladimir Putin als auch von Chinas Staatschef Xi Jinping. Während Moskau das Regime mit Waffen versorgte, sicherte Peking dessen Überleben durch Ölkäufe. Beide Mächte gewannen dadurch Einfluss in direkter Nachbarschaft der USA.

Ölreserven als Hebel gegen Moskau und Peking

Die Ambitionen der Trump-Regierung im Energiesektor könnten Putin und Xi erheblich schaden, analysiert Ledford. Obwohl Venezuela über die weltweit größten Ölvorkommen verfügt, exportiert das Land derzeit kaum Rohöl. Eine Reaktivierung der venezolanischen Förderung zugunsten einer demokratischen Regierung würde das weltweite Angebot steigern. Russland würde dadurch finanziell getroffen, während China einen preisgünstigen Lieferanten einbüßen könnte.

Trump schickt klare Botschaft an Peking und Moskau

Beide Großmächte verlieren durch die Operation einen strategischen Stützpunkt in der westlichen Hemisphäre, betont Ledford. Die Trump-Regierung arbeite aktiv daran, den Einfluss Chinas, Russlands und Irans auf dem amerikanischen Kontinent zurückzudrängen. Der Zeitpunkt der Festnahme war dabei offenbar kein Zufall.

  • "Die USA nahmen Maduro unmittelbar nach einem Treffen mit einem chinesischen Gesandten fest, was als klares Signal an Peking gedacht war", erläutert der Historiker.

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