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Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj sieht Partner bei Konfliktlösung in der Pflicht

Aktuelle Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance | Efrem Lukatsky

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Vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Unterstützer zu mehr Druck auf Russland für eine Lösung im Krieg aufgerufen. Die Ukraine tue alles, um den Krieg zu beenden, "ob es aber zu Entscheidungen kommt, hängt von den Partnern ab", teilte Selenskyj nach seiner Ankunft in den USA bei Telegram mit.

Selenskyj will mit Trump über Wege zur Beendigung des russischen Angriffskrieges sprechen und sich danach auch erneut mit den europäischen Verbündeten beraten. Das Weiße Haus kündigte das bilaterale Treffen in Palm Beach im Bundesstaat Florida für 13.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MEZ) an.

"Derzeit finden einige der aktivsten diplomatischen Tage des Jahres statt, und vieles kann noch vor Neujahr entschieden werden", sagte Selenskyj. Es müssten alle Schritte ergriffen werden, um den Krieg zu beenden und Sicherheit für die Ukraine zu gewährleisten. Dabei müssen alle Sanktionen und der politische Druck gegen Russland aufrechterhalten bleiben.

Rund 3.000 Drohnen, Bomben und Raketen in einer Woche

Die Ukraine brauche angesichts täglicher russischer Angriffe auch Raketen für die Flugabwehr, sagte Selenskyj. "Allein in dieser Woche haben sie (die Russen) mehr als 2.100 Angriffsdrohnen, etwa 800 Gleitbomben und 94 Raketen verschiedener Typen abgefeuert", berichtete der Präsident. "Alles gegen unser Volk, gegen das Leben und alles, was es normal macht – vor allem gegen unsere Energieinfrastruktur."

Allein am Samstag hatte Russland nach Darstellung Selenskyjs Energieanlagen und zivile Infrastruktur mit etwa 500 Drohnen und 40 Raketen angegriffen. Es gab Strom- und Heizungsausfälle in Tausenden Haushalten. Reparaturteams, Energieversorger und der Katastrophenschutz seien weiter rund um die Uhr im Einsatz, um die Energieversorgung wiederherzustellen, sagte er.

Die Ukraine verteidigt sich seit bald vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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