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Ukraine-Krieg aktuell: Russische Schauspielerin bei HIMARS-Angriff getötet

Seit Februar 2022 führt Wladimir Putin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Sputnik Kremlin Pool via AP | Mikhail Klimentyev

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Es dürfte ein Schock für Wladimir Putin gewesen sein. Eine russische Schauspielerin wurde bei einem ukrainischen Luftangriff getötet, als sie für Putins Truppen in der besetzten Region Donezk auftrat. Polina Menshikh (40) starb bei der Attacke zusammen mit mindestens 25 Marinesoldaten während eines Konzerts anlässlich des russischen Jahrestages der Raketentruppen und Artillerie, heißt es. Weitere 100 Verletze soll es gegeben haben.

Wladimir Putin entsetzt: Russische Schauspielerin bei Ukraine-Angriff getötet

Videoaufnahmen zeigen angeblich den Moment, in dem ein ukrainischer HIMARS-Schlag eine Konzertstätte in dem Dorf Kumachovo, etwa 50 Kilometer von der Frontlinie entfernt, traf. In dem Clip ist Menshikh zu sehen, wie sie Gitarre spielt und für russische Soldaten singt, als der Raum zu wackeln beginnt und das Video (siehe X-Post weiter unten) plötzlich abbricht. Bedenken sollte man: Auf beiden Kriegsseiten wird mit Propagandamitteln gearbeitet. Unabhängig überprüfen lassen sich die Behauptungen aktuell nicht.

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Die russische Nachrichtenagentur TASS will den Vorfall bestätigt haben. In einem Bericht hieß es: "Eine Frau starb im Dorf Kumachovo in der Donezker Volksrepublik (DVR) infolge des Beschusses durch ukrainische Truppen". Diese hätten fünf Geschosse aus Mehrfachraketen auf das Dorf abgefeuert. Die Ukraine bestätigte den Angriff als Rache für eine russischen Schlag bei einer Preisverleihungszeremonie in der Ukraine Anfang des Monats.

Der Kommandeur der ukrainischen Luftaufklärungseinheit "Birds of Magyar", Robert Brovdi, sagte, die Kiewer Streitkräfte hätten die 810. separate Brigade der russischen Marineinfanterie aus "Rache für die 128." attackiert. Er bezog sich auf den russischen Angriff vom 4. November. Bei einer Auszeichnungszeremonie in der Nähe der Frontlinie am Tag der ukrainischen Artillerietruppen wurden mindestens 20 Soldaten der 128. durch einen KH-59-Treffer getötet und viele weitere verwundet.

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