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Donald und Melania Tump: Schock-Auftritt auf Saudi-Gala - Angehörige von Terror-Opfern toben

Donald Trump und Ehefrau Melania nehmen an einer umstrittenen Veranstaltung teil. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Nikhinson

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Ob sich Ex-US-Präsident Donald Trump mit diesem Event viele Freunde machen wird, ist fraglich. Doch bekanntlich interessiert es "The Don" grundsätzlich eher weniger, was andere Menschen von ihm denken. Ob das nun als selbstbewusst oder egoistisch zu bezeichnen ist, bleibt eigens dem Betrachter überlassen. Mit der Ausrichtung des umstrittenen LIV-Golfturniers, das von Saudi-Arabien unterstützt wird, hat Donald Trump jedenfalls kein Problem.

Donald Trump und Melania Trump treten bei kontroverser Veranstaltung auf

Zusammen mit den Spielern und anderen Sportstars feierten Donald Trump und Ehefrau Melania in Manhattan bereits am Vorabend des Turniers, wie Bilder bei der "Daily Mail" zeigen. Kritik wollte Trump dabei gar nicht erst aufkommen lassen. In Begleitung seiner Frau Melania wurde Trump mit seinem häufigen Golfpartner Dustin Johnson gesehen, mit dem er beim Pro-Am-Turnier spielen wird. Johnson wurde von seiner Frau, der Schauspielerin Paulina Gretzky, begleitet. Ebenfalls anwesend waren Caitlyn Jenner, der Trump die Hand schüttelte, und der Rapper Nelly, der auf der Bühne auftrat.

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Das jüngste Turnier der LIV Golf Invitational Series wird vom 29. bis 31. Juli auf Trumps Golfplatz in Bedminster, New Jersey, ausgetragen. 12 Teams und 48 Golfer kämpfen um ein Preisgeld von vier Millionen Dollar. Die neugegründete LIV-Tour hat es geschafft, einige große Namen abzuwerben, die mit den Abläufen der PGA (Professional Golfers Association) unzufrieden sind, darunter Johnson, Phil Mickelson, Bryson DeChambeau, Brooks Koepka und Rickie Fowler.

Angehörige von 9/11-Opfern entsetzt von Trump wegen Saudi-Arabien-Unterstützung

Zu Beginn dieses Jahres hat die PGA ein Verbot für Spieler ausgesprochen, die an LIV-Veranstaltungen teilnehmen, in diesem Monat hat das Justizministerium eine Untersuchung gegen die PGA wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens eingeleitet. Die von Saudi-Arabien unterstützte Tour hat die Angehörigen der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 verärgert, die entsetzt sind, dass der ehemalige Präsident das Land, aus dem die meisten Terroristen stammten, so öffentlich unterstützt. Die Angehörigen der Opfer hatten in einem öffentlichen Brief dazu aufgerufen, das Turnier abzusagen. Doch Trump blieb trotzig und beharrte darauf, dass dem LIV-Turnier die Zukunft gehören würde.

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