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Neumünster: Waldbrandgefahr steigt – Förster mahnen zur Vorsicht

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Die Bevölkerung wird vor allem um ein angepasstes Verhalten gebeten: Im Wald oder Waldnähe dürften grundsätzlich keine offenen Feuer gemacht werden, das gelte ebenfalls für das Grillen. Auch die achtlos weggeworfene Zigarettenkippe könne katastrophale Folgen haben.

Ebenso sollten Autos nicht über trockener Vegetation geparkt werden, und sämtliche Rettungswege an Waldeingängen müssen frei bleiben. "Dass keine Glasflaschen und Scherben im Wald und der Natur zurückgelassen werden, sollte sich eigentlich von allein verstehen", betonte Huma.

Naturnahe Waldwirtschaft als Brandvorsorge

Die Waldbrandgefahr wird nach Daten des Deutschen Wetterdienstes als Waldbrandgefahrenindex auf einer Skala von 1 bis 5 angegeben. Für die kommenden Tage sind Werte zwischen 2 bis 4 zu erwarten. Das sei für diese Jahreszeit durchaus üblich, so Huma.

Nach Auskunft der Landesforsten habe es in den vergangenen zehn Jahren keine nennenswerten Waldbrände in Schleswig-Holstein gegeben. Die meisten Feuer seien eher klein gewesen und zügig gelöscht worden: "Das ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten auf strukturreiche Mischwälder mit höheren Laubbaumanteilen setzen", so Huma. Diese naturnahe Waldwirtschaft sei die beste Waldbrandvorsorge.

Gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren

Andererseits beweise es, dass die Waldbrandprophylaxe und Waldbrandbekämpfung in der Praxis in allen 31 Förstereien des Landes gut funktioniere. Huma: "Die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Feuerwehren und Einsatzkräften trägt zu diesen Ergebnissen ebenfalls bei." Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (SHLF) betreuen 50.000 Hektar der 173.412 Hektar großen Waldfläche Schleswig-Holsteins.

Unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit leiden aber auch die Tiere des Waldes: "Besonders betroffen sind etwa Amphibien, aber auch Jungtiere im Allgemeinen, da Wasserstellen austrocknen und auch die Nahrung knapper wird", sagt Huma. Gleichwohl können sich aber Rehe oder Wildschweine der Situation entsprechend anpassen, indem sie schattige Bereiche aufsuchten und ihre Aktivität in die kühleren Abend- oder Nachtstunden verlagerten.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++ /roj/news.de

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