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Frankfurt: Hohe Strafe: Manipulierter Stromzähler in Marihuana-Plantage

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Weil er einen Stromzähler für eine Marihuana-Plantage manipulierte, muss ein Mann gut 82.000 Euro an einen Stromversorger zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt in einem Berufungsprozess entschieden. Der Mann habe vom Sommer 2019 bis zum Sommer 2021 Strom und Gas für ein angemietetes Haus in Wetzlar bezogen. Er habe das Haus angemietet, um darin Marihuana anzubauen.

Den Stromzähler habe er bewusst manipuliert, erklärte das Gericht in einer Mitteilung. "Er hatte die Plomben des Zählers aufgerissen und die Drehscheibe des Zählers blockiert." Die zahlreichen Lampen, Lüfter und E-Heizungen in dem Haus hätten eine Gesamtleistung von 28.900 Watt gehabt. Der Stromversorger habe den Stromverbrauch für die zwei Jahre auf rund 320.000 Kilowattstunden geschätzt.

Der Mann sei im Juni 2021 wegen des Marihuana-Anbaus verhaftet worden. Das Landgericht Limburg verurteilte ihn demnach zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten. Gegen das Urteil ist eine Nichtzulassungsbeschwerde möglich, um eine Revision vor dem Bundesgerichtshof zu erreichen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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