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Hitzewelle in Deutschland: Sahara-Luft im Anmarsch – hier kratzt das Quecksilber an der 40-Grad-Marke

Die erste Hitzewelle des Sommers erfasst zur Wochenmitte die Bundesrepublik. Bild: AdobeStock / Thaut Images

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  • Eine Hitzewelle bringt Deutschland Temperaturen bis zu 37 Grad
  • Heiße Sahara-Luft sorgt für schwüle Bedingungen und tropische Nächte
  • Gleichzeitig drohen heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen

Kurz vorm kalendarischen Sommeranfang flutet Hitzewelle die Bundesrepublik. Schwül-heiße Luftmassen aus Nordafrika verdrängen dabei das derzeit noch wechselhafte Wetter. Laut Meteorologen könnte das Quecksilber bis auf 37 Grad im Südwesten klettern.

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Hitzewelle kracht nach Deutschland – Temperaturen kratzen an 40-Grad-Marke

"Ab Mittwoch setzt sich aus Südwesten hoher Luftdruck und zunehmende Wärme durch", erklärt DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn. "Vor allem für die mittleren und südlichen Landesteile beginnt eine Hitzewelle, die voraussichtlich bis in die kommende Woche andauert."

Die Hitze baut sich stufenweise auf. Am Mittwoch (17.06.2026) erreichen die Thermometer im Westen und Südwesten bereits die 30-Grad-Marke. Entlang des Oberrheins sind sogar bis zu 33 Grad möglich, während der Norden mit 18 bis 23 Grad noch deutlich kühler bleibt. Am Donnerstag (18.06.2026) verschärft sich die Lage weiter. An den Küsten werden angenehme 19 bis 24 Grad gemessen, im restlichen Land steigen die Werte auf 25 bis 33 Grad. Die Region am Oberrhein erweist sich erneut als Hitze-Hotspot mit prognostizierten 36 Grad. Der Freitag (19.06.2026) markiert dann den vorläufigen Höhepunkt der Hitzewelle. Im Südwesten sind schwülheiße 37 Grad zu erwarten. Selbst im äußersten Norden und an den Küsten klettert das Thermometer auf sommerliche 25 bis 29 Grad. Damit erfasst die Hitze erstmals das gesamte Bundesgebiet.

Warnung vor tropischen Nächten

Mit der Hitzewelle kommen auch die ersten tropischen Nächte des Jahres nach Deutschland. In größeren Städten West- und Südwestdeutschlands sinken die Temperaturen in der Nacht zum Freitag voraussichtlich nicht unter 20 Grad. Das erschwert die nächtliche Erholung erheblich.

Verantwortlich für die extreme Wärme ist ein massives Omega-Hoch, das sich über Mitteleuropa ausbreitet. Gleichzeitig strömt heiße Wüstenluft aus der Sahara über das Mittelmeer nach Deutschland. Diese Kombination sorgt für die anhaltend hohen Temperaturen. "Zur Wärme gesellt sich ab Freitag auch wieder zunehmende Feuchte", erläutert Meteorologin Kernn vom DWD. "Das Schwüleempfinden steigt an." Die drückende Schwüle macht die Hitze zusätzlich belastend. Der Wetterdienst rechnet vielerorts mit starker Wärmebelastung für den menschlichen Körper.

Gewitter mit Unwetterpotenzial begleiten die Hitzewelle

Bereits am Dienstag (16.06.2026) drohen heftige Unwetter, bevor sich die schwül-heiße Luft endgültig durchsetzt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor kräftigen Gewittern, besonders über der Landesmitte. Dabei können Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter, kleiner Hagel und Sturmböen zwischen 70 und 80 Kilometern pro Stunde auftreten. Vereinzelt sind noch stärkere Entwicklungen mit heftigem Starkregen bis 30 Liter, größerem Hagel bis drei Zentimeter und schweren Sturmböen um 90 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen.

Ab Freitag steigt die Gewittergefahr erneut deutlich an. Im Westen und Nordwesten rechnen Meteorologen am Nachmittag und Abend mit einer potenziellen Unwetterlage. Schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, größerem Hagel und schweren Sturmböen sind dann möglich. Auch über den Bergen können einzelne Hitzegewitter entstehen. Die genaue räumliche Ausbreitung bleibt laut DWD jedoch noch unsicher.

Wochenende bleibt schwül-heiß mit Gewitterrisiko

Auch am Wochenende hält die Hitzewelle an. Am Samstag (20.06.2026) wechseln sich Sonne und Wolken ab, während vom Westen über den Norden bis in den Nordosten kräftige Schauer und Gewitter durchziehen. Im Norden werden 25 bis 29 Grad erreicht, im Rest des Landes schwülheiße 32 bis 36 Grad. Die höchsten Werte sind erneut im Südwesten zu erwarten.

Der Sonntag (21.06.2026) beginnt oft sonnig, bevor sich Quellwolken bilden. Vor allem in der Nordhälfte und über den Bergen sind örtlich kräftige Gewitter möglich. Die Temperaturen bleiben auf ähnlichem Niveau wie am Vortag. Erst ab Montag zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Aus Nordwesten ziehen schauerartige Regenfälle heran, der Wind dreht auf nördliche Richtungen. In Küstennähe werden dann angenehmere 20 bis 24 Grad erwartet, während es im Süden mit bis zu 35 Grad weiterhin heiß bleibt.

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/sfx/news.de/stg

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