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Rettungsaktion für Wildkatzen: Irrtum im Wald wird zur Gefahr für drei kleine Katzen

Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. Bild: picture alliance/dpa | Stefan Sauer

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In einem Waldstück im bayerischen Landkreis Bamberg haben zwei Frauen drei junge Kätzchen gefunden und sie irrtümlich für Hauskatzen gehalten. Erst im Tierheim stellte sich heraus: Es waren Wildkatzen. Aber würde ihre Katzenmutter die Tiere wieder akzeptieren? Oder müssen sie in einer Auffangstation groß gezogen werden? Experten starteten eine aufwendige Aktion zur tierischen Familienzusammenführung - mit Erfolg. Die Jungtiere sind inzwischen wieder bei ihrer Mutter im Wald, das Tier hat die kleinen Katzen wieder angenommen.

Die Hunde der beiden Frauen hatten im Wald die Jungtiere aufgespürt. Junge Wildkatzen und grau getigerte Hauskatzen seien optisch kaum zu unterscheiden, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Bamberg. Nachdem sich der Irrtum im Tierheim aufgeklärt hatte, wurden die kleinen Wildkatzen in einer mit Laubstreu getarnten Transportbox zurück in das Waldstück gebracht. Rundherum wurden Wildtierkameras installiert. Und tatsächlich: Um drei Uhr morgens kam eine erwachsene Wildkatze zur Box.

"Wir sind uns sicher, dass es sich bei dem adulten Tier um die Mutter der drei Kätzchen handelt und die Kleinen – wie es richtig ist – in der Natur aufwachsen können. Wir sind sehr froh, dass das geklappt hat", sagte Bernhard Struck, Fachreferent für Naturschutz an der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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