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Hameln: 13-Jährige im Jugendtreff verprügelt – Stadt reagiert

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Eine 13-Jährige soll in einem Jugendzentrum in Hameln von einer anderen Jugendlichen geschlagen, gedemütigt und bedroht worden sein. Die Stadt habe der Familie der mutmaßlichen Täterin ein schriftliches und unbefristetes Hausverbot ausgesprochen, sagte Sprecherin Wiebke Kanz. Der Vorfall werde aber auch mit den Jugendlichen weiter thematisiert. "Dieser Raum ist ein Schutzraum für Jugendliche, und die Jugendlichen sollen sich dort sicher fühlen", sagte sie. Zuvor berichtete die "Bild"-Zeitung.

Dem Bericht zufolge wurde die 13-Jährige von einem größeren Jungen gepackt und aus dem Haus nach draußen getragen. Hinter einem Pavillon im Garten habe sich eine Gruppe Jugendlicher versammelt. Eine 15-Jährige sei als Wortführerin aufgetreten, habe das Mädchen bedroht und geschlagen. Handyaufnahmen von der Mobbing-Attacke seien im Internet gelandet.

Betreuer bekamen zunächst nichts mit

Der Stadtsprecherin zufolge ereignete sich der Zwischenfall am 20. Mai. Als die Betreuer des Jugendzentrums davon erfuhren, sei zunächst Erste Hilfe geleistet worden, ein Notarzt sei aber nicht notwendig gewesen. Weil sich die Attacke im Garten hinter dem Pavillon zugetragen habe, habe das Personal davon zunächst nichts mitbekommen. Nach Bekanntwerden habe es ein Gespräch mit der Mutter der Geschädigten gegeben.

"Wir wissen, dass andere Jugendliche nicht direkt beteiligt waren, aber zumindest dabei waren und nicht eingeschritten sind, sondern gefilmt und fotografiert haben. Und dieses Verhalten können wir nicht tolerieren", erklärte Kanz. Der Vorfall solle daher auch künftig weiter mit den Jugendlichen thematisiert werden.

Jugendzentrum soll Schutzraum bleiben

Am Konzept der Einrichtung solle sich nichts ändern, sagte Kanz. Die 13- bis 26-Jährigen sollten sich in dem Jugendtreff frei bewegen können und nicht unter dauernder Beobachtung stehen.

Für die Stadt sei es wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen in den städtischen Räumen sicher fühlten. "Das sollen Schutzräume für Kinder und Jugendliche sein, vor allem für diejenigen, die zu Hause nicht viel Platz haben und wenig Rückzugsmöglichkeiten." Wenn sich die Jugendlichen dort nicht mehr sicher fühlen könnten, habe die Stadt etwas falsch gemacht. "Es ist für uns sehr wichtig, dass es Schutzräume bleiben, daran werden wir arbeiten", sagte Kanz.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++ /roj/news.de

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