Wetter-Wahnsinn in Deutschland: Erst Dauerregen, dann Kälteschock - Meteorologen warnen vor Nachtfrost
Der Frühling legt eine Pause ein. Bild: AdobeStock / Budimir Jevtic
Von news.de-Redakteurin Anika Bube
20.04.2026 10.08
- Heftiger Dauerregen und Sturm im Nordosten mit Überschwemmungsgefahr
- Ab Dienstag kehrt die Sonne zurück – bis zu 22 Grad möglich
- Nächte bleiben frostig, am Wochenende droht neuer Kälteeinbruch
Der April zeigt sich von seiner launischsten Seite: Das nasse und unterkühlte Wetter setzt sich zum Start der neuen Woche fort. Zwar verabschiedet sich das Schmuddelwetter zur Wochenmitte, der Frühling kann sich nach dem Dauerregen jedoch noch nicht vollends wieder durchsetzen. Meteorologen warnen sogar vor Nachtfrösten.
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Bereits in der Nacht zum Dienstag lassen die Niederschläge nach. Im Norden wird es laut Deutschem Wetterdienst sogar "richtig sonnig", während im Süden noch einzelne Schauer möglich sind. Die Temperaturen steigen auf 11 bis 16 Grad. Ein spürbarer Aufwärtstrend. Gleichzeitig baut sich über Skandinavien ein stabiles Hochdruckgebiet auf, das Deutschland zunehmend beeinflusst. Ab Mittwoch übernimmt das Hoch endgültig das Kommando:
- Mittwoch: viel Sonne, 14 bis 19 Grad
- Donnerstag: im Südwesten sogar bis zu 22 Grad
Deutscher Wetterdienst warnt vor Nachtfrost
Im Rest des Landes liegen die Werte zwischen 15 und 20 Grad. Regen? Fehlanzeige! Die Sonne sorgt für echtes Frühlingsgefühl. Doch der Frühling hat einen Haken: Nachts wird es teilweise bitterkalt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Temperaturen zwischen 5 und minus 3 Grad. In Bodennähe droht verbreitet Frost. Besonders betroffen sind die Mitte und der Süden der Bundesrepublik. Gartenbesitzer sollten empfindliche Pflanzen unbedingt schützen. Auch Obstbäume und frisch gesetztes Gemüse sind in Gefahr. Bis mindestens Freitag könne es nachts zu Frost kommen.
Doch offenbar ist die Frühlingsfreude nur von kurzer Dauer. Schon am Freitag ziehen im Norden und Osten wieder Wolken und Regen auf. Während der Südwesten noch bis zu 22 Grad erreicht, wird es im Norden bereits deutlich kühler.
Polarluft strömt nach Deutschland
Am Wochenende macht sich dann ein Vorstoß kühler Polarluft bemerkbar. Die Höchstwerte sacken auf 8 bis 18 Grad ab, im Südwesten sind am Samstag noch bis zu 21 Grad möglich. Im Norden und Osten drohen Schauer, an den Alpen wird es am Sonntag regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt deutlich – nachts sind laut DWD sogar in tiefen Lagen nasse Flocken oder Schneeregen nicht ausgeschlossen. Die Nächte bleiben frostig, Bodenfrost bleibt vielerorts ein Thema.
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