Klirrende Kälte im Januar: Minus 20 Grad erwartet - Meteorologen warnen vor "Eistagen"
In dieser Woche droht klirrende Kälte. Bild: AdobeStock / Nadzeya
Von news.de-Redakteurin Anika Bube
06.01.2026 07.14
- Extreme Kälte: Nachts bis zu minus 20 Grad möglich
- Schnee und Glätte: Vor allem im Norden und in der Mitte heikle Straßen
- Sturm-Wende: Ab Freitag Sturmböen, auf Bergen sogar Orkan – danach Tauwetter
Schnee, Glätte und Dauerfrost haben Deutschland fest im Griff - und die Lage spitzt sich zu. Meteorologen erwarten bitterkalte Nächte mit Temperaturen von minus 20 Grad. Schnee soll es zunächst nur noch über der Nordhälfte der Bundesrepublik geben.
Dauerfrost bis in den Vormittag – DWD warnt vor strengem Frost
"Wenn es nachts aufklart, kühlt es ordentlich ab. Dann sind Temperaturen von minus zehn bis minus 15 Grad möglich. Über Schnee können sie sogar auf minus 20 Grad sinken", sagt Meteorologe Dominik Jung von "wetter.net".
Bereits am Montagmorgen soll sich der Frost hartnäckig bis in den Vormittag halten. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) müsse man mit Werten zwischen -1 und -8 Grad rechnen. "Beim Aufklarenüber Schnee gibt es vor allem im Süden recht verbreitet strengen Frost unter minus zehn Grad. In einigen höher gelegenen Tälern der süddeutschen Mittelgebirge und der Alpen werden es bis zu - 20 Grad", heißt es weiter. Zudem sorgen besonders im Norden und in der Mitte wiederholte Schneeschauer sowie teils kräftiger Schneefall für schwierige Straßenverhältnisse. Der DWD erwartet jedoch nur geringe Neuschneemengen bis zu 3 Zentimeter.
Wetter-Wende zum Wochenende: Sturm und Orkanböen drohen
Nachdem sich die Woche anfangs hochwinterlich gezeigt hat, soll sich die Wetterlage ab Mitte der Woche drastisch verändern. Am Freitag (09.01.2026) drohe Sturm. Der DWD erwartet Sturmböen, auf den Bergen sogar Orkanböen. Zudem soll es teilweise kräftig schneien. In der nächsten Woche soll es jedoch wieder deutlich milder werden. Meteorologen sprechen bereits von Tauwetter.
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