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Sturmflut an Ostsee 2023: Millionenschäden erwartet! Bilder und Videos zeigen Wetter-Horror

Sassnitz nach der Sturmflut an der Ostseeküste. Bild: picture alliance/dpa | Georg Moritz

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Ein extremer Herbststurm wütete in Norddeutschland. Während eine schwere Sturmflut für außergewöhnlich hohe Wasserstände an den Küsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sorgte, wurde an der Nordsee das Wasser aus dem Wattenmeer gedrängt. Statt Sturmflut gab es hier Sturmebbe.Zahlreiche Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken dokumentieren den Wetter-Horror.

Nach Sturmflut an Ostsee! Experten befürchten Millionenschäden in Schleswig-Holstein

An der Küste von Schleswig-Holstein hat die Sturmflut Millionenschäden angerichtet. Jedoch können Experten erst damit beginnen, die Schäden zu erfassen, sobald das Wasser abgelaufen ist. Neben Deichen und Hochwasserschutzanlagen sind auch Hafenanlagen, Uferbefestigungen und Gebäude beschädigt und sogar zerstört worden. Zudem verursachen Sturmfluten an Stränden hohe Kosten, wenn diese ins Meer gerissen und später wieder aufgefüllt werden müssen. Der Leiter des Stabes Katastrophenschutz im Innenministerium Schleswig-Holsteins sprach in der Nacht zum Samstag bereits von Schäden in dreistelliger Millionenhöhe.

Starke Sturmböen an der Nordküste der Insel Bornholm. Bild: picture alliance/dpa/Ritzau Scanpix Foto/AP | Pelle Rink

Gehwegplatten wurden durch den Sturm in der Nacht an der Strandpromenade von Sassnitz weggeschwemmt. Bild: picture alliance/dpa | Georg Moritz

Blick auf den überfluteten Ostseestrand in Flensburg. Bild: picture alliance/dpa | Frank Molter

Auf der Strandpromenade von Sassnitz wurde in der Nacht zu Samstag Treibholz angespült. Bild: picture alliance/dpa | Georg Moritz

Gebäude im Fischereihafen von Wismar stehen nach der Sturmflut an der Ostseeküste im Wasser. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Die Sturmflut hat große Mengen an Seegras und anderen Pflanzen an den Strand von Eckernförde angespült. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Wolfgang Schmidt

Während an der Ostsee eine schwere Sturmflut wütete, herrschte in Hamburg extremes Niedrigwasser. Der starke Wind aus Osten hatte die Ebbe so sehr verstärkt, dass Schiffe nicht mehr ablegen konnten. Man spricht dann auch von Sturmebbe. Barkassen lagen im Hamburger Hafen auf Grund und konnten die Fleete nicht mehr befahren. Laut Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) soll der Wasserstand in St. Pauli am Freitag um 15.36 Uhr sogar bis zu 2,5 Meter unter dem mittleren Niedrigwasser liegen. Das sei "sehr ungewöhnlich". 

Sturmebbe an der Nordsee und Elbe: Sandbänke und Elbgrund sind bei Niedrigwasser an den Landungsbrücken im Hafen zu sehen. Auf der Elbe und in der Nordsee ist die Schifffahrt wegen extremen Niedrigwassers und Sturm eingeschränkt. Bild: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

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/news.de/dpa

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