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Todesschock zu Silvester: Feuerwerkskörper zündete zu spät - Teenie (17) verletzt sich tödlich

Die Explosion eines Feuerwerkskörpers auf einem Feld bei Leipzig kostete einen 17-Jährigen das Leben (Symbolfoto). Bild: picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert

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Nach zwei Jahren coronabedingter Feuerwerkspause wurde zum Jahreswechsel 2022/23 nach dem Wegfall des Böllerverbots wieder geknallt und gezündelt, was das Zeug hielt - nicht selten mit tragischen, ja sogar tödlichen Folgen, wie die Meldungen aus der Silvesternacht zeigen. Ein besonders tragischer Fall spielte sich im sächsischen Otterwisch im Südosten von Leipzig ab: Hier kam ein 17 Jahre alter Jugendlicher bei Hantieren mit Feuerwerkskörpern ums Leben.

Tod in der Silvesternacht: Jugendlicher (17) nach Feuerwerks-Drama gestorben

Wie die Polizei am Morgen des Neujahrstages bestätigte, zog sich der 17-Jährige in der Silvesternacht beim Einsatz von Pyrotechnik schwere Verletzungen zu, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten. Der junge Mann kam zur intensivmedizinischen Behandlung in die Leipziger Uni-Klinik, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Nun wurden weitere Einzelheiten bekannt, wie es zu der tödlichen Böller-Katastrophe kommen konnte.

Teenager aus Bad Lausick baute Abschussrampe für Feuerwerk - doch die Rakete zündete zu spät

Der 17-Jährige stammte Informationen der "Leipziger Volkszeitung" zufolge aus Bad Lausick unweit von Otterwisch, wo er in der Silvesternacht auf einem Feld in Richtung Hainichen mit Feuerwerk hantierte. Gegen 20.00 Uhr soll der junge Mann auf die Idee gekommen sein, für sein Feuerwerk eine Art Abschussrampe zu bauen und buddelte dafür ein Rohr in den Ackerboden. Doch anstelle des bunten Feuerwerks bekam der junge Mann nichts zu sehen - der Böller, der angeblich aus dem Ausland kam, zündete augenscheinlich nicht, weshalb sich der 17-Jährige prüfend über die Pyrotechnik beugte. In diesem Moment passierte das Unglück, das Feuerwerk fackelte ab und fügte dem jungen Mann schwere Verletzungen am Kopf zu.

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17-Jähriger wegen schwerer Kopfverletzungen in Leipzig gestorben

Um kurz nach 21.00 Uhr ging einem Bericht der "Bild" zufolge der Notruf bei den Rettungskräften ein, doch für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät. Die Angehörigen des tödlich verletzten Jugendlichen wurden der LVZ zufolge nach dem Drama von einem Kriseninterventionsteam betreut. Ein Fremdverschulden bei dem Pyrotechnik-Drama könne ausgeschlossen werden, heißt es.

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/news.de/dpa

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