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Getötet, zerstückelt und gegessen: DIESE Kannibalen-Morde schockierten die Welt

Der Fall des "Kannibalen von Rotenburg" sorgte 2006 auch in Deutschland für Aufsehen. Bild: Frank May/dpa

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Obwohl es in nahezu allen Zivilisationen verpönt ist, kommt es auch unter Menschen immer wieder zu schrecklichen Fällen von Kannibalismus. Meist ist jedoch nicht eine Notlage der Grund für den Verzehr von Menschenfleisch: Oftmals befriedigen die Täter damit niedere Gelüste. Wir stellen Ihnen fünf schreckliche Fälle vor.

Kannibalismus in Russland: Pädophiler und Mädchen (12) essen Mann

Im Oktober 2018 schockte ein ekelhafter Axt-Mord in Russland die Öffentlichkeit. Ein offenbar pädophiler Kannibale soll gemeinsam mit einem 12-jährigen Mädchen einen Mann zunächst erschlagen und dann gegessen haben. Ein Video der Ermittler zeigte die heruntergekommene Wohnung des "Paares", in der sie zahlreiche Körperteile ihres Opfers aufbewahrt hatten. Nach dem Mord sollen sie unter anderem Teile des Gehirns ihres Opfers verspeist haben. Dem Täter drohen nun bis zu 15 Jahre Haft, seine minderjährige Komplizin wird vermutlich straffrei davon kommen.

Kannibalen-Familie tötet und isst 30 Menschen

Doch es kommt noch schlimmer: Ebenfalls in Russland soll eine Kannibalen-Familie mindestens 30 Menschen getötet und gegessen haben. Der Fall flog auf, nachdem an einer russischen Militärakademie eine zerstückelte Leiche und ein Mobiltelefon gefunden wurde. Auf dem Gerät entdeckten die Ermittler unzählige Fotos von Leichenteilen. Die Spur führte schließlich zu einem 35-jährigen Mann und seiner 42 Jahre alten Ehefrau. Im Haus der beiden fand die Polizei weitere Leichenteile, die unter anderem im Kühlschrank und in Einmachgläsern verstaut waren. Noch ist unklar, ob es weitere Opfer gegeben hat.

Kannibale tötet und verspeist eigene Mutter

Offenbar aufgrund einer psychischen Erkrankung soll ein Mann in Bosnien seine eigene Mutter umgebracht und teilweise verzehrt haben. Nach der Tat habe er selbst die Polizei verständigt und dabei einen verwirrten Eindruck gemacht. Er gab an, dass er Stimmen gehört hätte, die ihn zu dem Angriff auf seine Mutter verleitet hätten.

Kannibale frisst nach Doppelmord Gesicht des Opfers

In den USA musste sich Ende 2016 hingegen ein damals 19-Jähriger vor Gericht verantworten, nachdem er ein älteres Ehepaar brutal ermordet haben soll. Nach der Tat soll er zudem Teile vom Gesicht seines Opfers gegessen haben. Polizisten erwischten den Mann auf frischer Tat, wie er in der Hauseinfahrt am getöteten Ehemann herum nagte. Nur mit Mühe konnte der Täter überwältigt werden.

Armin Meiwes: Der "Kannibale von Rotenburg"

Doch selbst in Deutschland gibt es Fälle von Kannibalismus. Im Jahr 2001 verstümmelte Armin Meiwes den vier Jahre älteren Bernd Jürgen Armando Brandes – angeblich auf dessen Wunsch – und versuchte anschließend, den Penis seines Opfers zu verzehren. Wenig später tötete er den Mann endgültig. Meiwes wurde als "Kannibale von Rotenburg" bekannt und 2006 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Ein Antrag auf vorzeitige Haftentlassung wurde 2018 abgelehnt.

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jat/loc/news.de

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