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Polizei-News Mönchengladbach / Viersen / Krefeld / Heinsberg / Niederlande, 15.07.26: Einsatz gegen Amphetaminlabore in Krefeld und Mönchengladbach

Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch

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Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei Mönchengladbach gegen eine mutmaßlich international agierende Tätergruppierung haben Einsatzkräfte der Polizei NRW sowie niederländische Beamte amMittwoch, 15. Juli, in den frühen Morgenstunden insgesamt zehn Objekte in Deutschland sowie drei weitere in den Niederlanden durchsucht und mehrere Personen festgenommen.

Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen der bei der Polizei Mönchengladbach geführten Ermittlungskommission "Awari" in enger Zusammenarbeit mit Europol sowie dem Landeskriminalamt und der Gemeinsamen Grundstoffüberwachungsstelle beim Bundeskriminalamt.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen neun deutsche und niederländische Personen. Ihnen wird vorgeworfen, in verschiedenen Tatzeiträumen seit 2025 Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetamin im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben. Bei ihren Durchsuchungen stellte die Kriminalpolizei zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden.

Neben den Wohnanschriften der Verdächtigen durchsuchten sie vor allem mögliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in den Ortschaften Kaldenkirchen und Niederkrüchten (Kreis Viersen). Hierbei unterstützten neben Einsatzkräften von Europol und der hiesigen Feuerwehr auch ein Team des des Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Instituts des LKA. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Mönchengladbach vom 15.07.2026 gegen 06:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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