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Polizei-News BAB 20/Riedbruch Nord, 26.06.26: Polizei warnt vor Lebensgefahr durch Hitze - Eingeschlossener Mann aus Transporter gerettet

Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Tobias Arhelger

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Am gestrigen Mittwoch (25. Juni 2026) gegen 11:30 Uhr erhielt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen einen Notruf von einem 22-jährigen Deutschen, der auf dem Rastplatz Riedbruch Nord in seinem Transporter eingeschlossen war.

Der Mann hatte sich nach eigenen Angaben zum Ausruhen in den Laderaum seines Transporters gelegt. Währenddessen fiel die Hecktür zu und ließ sich von innen nicht mehr öffnen. Da sich im Laderaum weder Fenster noch eine andere Fluchtmöglichkeit befanden, war der Mann eingeschlossen. Glücklicherweise hatte er sein Mobiltelefon dabei und setzte den Notruf ab.

Die eingesetzten Polizeibeamten öffneten das Fahrzeug und befreiten den Mann. Bereits beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass sich der Fahrzeugführer aufgrund der hohen Temperaturen in einer körperlich belastenden Situation befand. Bei einer Außentemperatur von etwa 25 Grad stand das Fahrzeug in der prallen Sonne. Im Laderaum herrschten bereits deutlich höhere Temperaturen, die Atemluft bis auf ein Minimum reduziert und spürbar aufgeheizt. Der Mann war stark verschwitzt und litt bereits unter Atemnot. Zum Glück blieb der Vorfall ohne schwerwiegende gesundheitliche Folgen.

Die Polizei nimmt diesen Einsatz zum Anlass, eindringlich auf die Gefahren hoher Temperaturen hinzuweisen.

  • Bereits nach kurzer Zeit können sich Fahrzeuge - insbesondere in der Sonne - auf lebensgefährliche Temperaturen aufheizen.
  • Auch bei vermeintlich milden Außentemperaturen steigen die Temperaturen im Fahrzeuginneren innerhalb weniger Minuten drastisch an.
  • Vermeiden Sie es, sich zum Schlafen oder Ausruhen in geschlossenen Fahrzeugen oder Laderäumen aufzuhalten.
  • Sorgen Sie bei längeren Fahrten für regelmäßige Pausen, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und möglichst schattige Aufenthaltsorte.
  • Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere unbeaufsichtigt in Fahrzeugen zurück - auch nicht für wenige Minuten.
  • Sollten Sie eine hilflose Person oder ein Tier in einem überhitzten Fahrzeug bemerken, verständigen Sie umgehend den Notruf 110.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die derzeit anhaltende Hitze ernst zu nehmen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Neubrandenburg vom 26.06.2026 gegen 08:17 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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