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Polizei-News Duisburg/Düsseldorf, 25.06.26: Düsseldorf - "Nur bis zu den Knien im Wasser" - 40-Jähriger nach Badeunfall reanimiert

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Soeren Stache

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Mit der Präventionskampagne "RHEIN. REIN. TOT." warnt die Polizei Duisburg (zuständig für die Wasserschutzpolizei in NRW) seit vergangenem Jahr mit eindringlichen Bildern und fiktiven Geschichten vor den Gefahren des Rheins. Die Geschichten sind erfunden. Die Gefahr dahinter ist es nicht.

Ein aktueller Einsatz der Wasserschutzpolizei Düsseldorf zeigt auf bedrückende Weise, wie schnell aus einem Sommertag ein lebensbedrohlicher Notfall werden kann: Am Montag (22. Juni) gegen 17:15 Uhr wurde der WSP-Wache Düsseldorf gemeldet, dass am Rheinstrand in Düsseldorf (vormals auch Paradiesstrand benannt) eine Person aus dem Rhein geborgen worden war. Einsatzkräfte der Polizei Düsseldorf waren bereits vor Ort und reanimierten den 40-jährigen Düsseldorfer erfolgreich. Er kam anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Mann gemeinsam mit Bekannten am Rheinufer aufgehalten. Einer von ihnen berichtete, dass der 40-Jährige lediglich bis zu den Knien im Wasser gestanden habe. Zwischendurch habe er sich aber auch ins flache Wasser gesetzt, um sich bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen. Plötzlich habe der Zeuge ein gurgelndes Geräusch wahrgenommen. Kurz darauf sei der Mann untergegangen.

Mit einem Jetski eilte er gemeinsam mit einer weiteren Person zur Unglücksstelle. Beide zogen den Mann aus dem Wasser. Nach Angaben der Zeugen befand sich der 40-Jährige möglicherweise bereits drei bis vier Minuten unter Wasser, bevor er geborgen werden konnte.

Ein weiterer Mann aus der Gruppe gab an, dass sie zuvor gemeinsam gegrillt und einige Biere getrunken haben. Aufgrund der hohen Temperaturen seien sie wiederholt ins Wasser gegangen, um sich abzukühlen - nach eigenen Angaben jeweils nur bis zu den Knien. Genau darin liegt eine Gefahr, die viele Menschen unterschätzen.

Die Wasserschutzpolizei warnt seit Jahren davor, dass bereits das Betreten des Rheins lebensgefährlich sein kann. Es muss niemand schwimmen gehen, um in Not zu geraten. Strömungen, Strudel, abrutschende Uferbereiche oder die Sogwirkung vorbeifahrender Schiffe können Menschen binnen Sekunden den Halt verlieren lassen. Der aktuelle Einsatz zeigt: Es reicht manchmal schon, im Wasser zu stehen.

Unsere Bitte ist einfach: Gehen Sie nicht in den Rhein. Nicht zum Schwimmen. Nicht zum Abkühlen. Nicht "nur kurz". Nicht "nur bis zu den Knien".

Ein einziger Moment kann ausreichen. Damit aus einem Sommertag kein Rettungseinsatz wird. Damit Angehörige nicht auf einen Anruf warten müssen. Damit Einsatzkräfte nicht wieder alles versuchen müssen. Der Rhein ist kein Badegewässer.

Mit dieser Pressemitteilung veröffentlichen wir erstmals ein reales Bild einer Rettungssituation am Rhein. Das Foto zeigt die dramatischen Minuten, in denen Einsatzkräfte um das Leben des Mannes kämpften. Lange haben wir überlegt, ob wir dieses Bild veröffentlichen sollen. Denn wir werben selbst dafür, Menschen in Ausnahmesituationen nicht zu fotografieren, keine Unglücksbilder zu verbreiten und die Würde von Betroffenen zu respektieren. Gleichzeitig zeigen solche Bilder die Gefahren des Rheins oft eindringlicher als viele Worte. Deswegen haben wir uns für einen Mittelweg entschieden. Die eigentliche Rettungssituation haben wir bewusst unkenntlich gemacht. Diesen Teil des Bildes müssen Sie sich vorstellen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Duisburg vom 25.06.2026 gegen 12:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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