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Polizei-News Köln, 22.06.26: Mehrere Reisende angegriffen - Bundespolizei sucht weitere Geschädigte

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

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Am Sonntagnachmittag (21. Juni) soll ein 22-jähriger Mann mehrere Reisende im Bereich von Bahnhöfen und in einer S-Bahn im Kölner Stadtgebiet angegriffen haben. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen im Kölner Hauptbahnhof in Gewahrsam. Nun werden weitere Geschädigte gesucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen begann die Tatreihe gegen 15:10 Uhr am Haltepunkt Köln- Trimbornstraße. Dort soll der syrische Tatverdächtige einen Reisenden geschlagen und versucht haben, ihn in Richtung Gleisbereich zu ziehen. Umstehende Reisende griffen ein und trennten die Beteiligten. Der Geschädigte erlitt mehrere Hämatome und Schürfwunden.

Anschließend stieg der Tatverdächtige in die S19 in Richtung Köln Hauptbahnhof. Auf Höhe Köln Messe/Deutz soll er zwei bislang unbekannten Reisenden unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Im Kölner Hauptbahnhof setzte der Mann seine Angriffe fort. Im Bereich einer Systemgastronomie in der B-Passage schlug und trat er nach bisherigen Erkenntnissen auf einen 47-jährigen Reisenden ein. Als Einsatzkräfte der Bundespolizei eintrafen, wirkte der Tatverdächtige weiterhin auf den am Boden liegenden Mann mittels Faustschlägen ein. Die Beamten trennten die Beteiligten und nahmen den 22-Jährigen mit zur Dienststelle.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist. Zudem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Gegen den 22-Jährigen wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Bundespolizei bittet insbesondere die beiden bislang unbekannten Geschädigten aus der S19 sowie weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 22.06.2026 gegen 10:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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