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Polizei-News Wilhelmshaven/Friesland, 18.06.26: Warnung vor lebensgefährlichem Trend "Choking-Game" - Würgevorfall an Schule

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

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Nachdem es an einer Schule im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland zu einem Vorfall gekommen ist, warnt die Polizei nun vor dem sogenannten "Choking-Game".

Dabei handelt es sich um eine gefährliche Mutprobe, die insbesondere über soziale Medien verbreitet wird. Ziel ist es, durch das Zudrücken des Halses oder andere Methoden die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn bewusst einzuschränken, um einen kurzen Rauschzustand oder eine Bewusstseinsveränderung herbeizuführen. Die Handlungen werden dabei häufig gefilmt und anschließend in sozialen Netzwerken geteilt.

Erst in der vergangenen Woche würgte ein 13-jähriger Schüler einen Mitschüler von hinten bis zur Bewusstlosigkeit. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass diese vermeintliche Mutprobe erhebliche gesundheitliche Risiken birgt. Bereits nach kurzer Zeit kann Sauerstoffmangel zu Bewusstlosigkeit, schweren Verletzungen, dauerhaften gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen.

"Kein Trend, keine Challenge und kein Video sind es wert, die eigene Gesundheit oder das eigene Leben aufs Spiel zu setzen."

Darüber hinaus können auch rechtliche Konsequenzen drohen. Wer andere zu solchen Handlungen auffordert, diese unterstützt oder entsprechende Inhalte verbreitet, kann sich unter Umständen strafbar machen.

Die Polizei appelliert insbesondere an Eltern und Erziehungsberechtigte, das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu suchen und sie über die erheblichen Gefahren solcher Mutproben aufzuklären. Ein offener Austausch kann dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gefährliche Nachahmungen zu verhindern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vom 18.06.2026 gegen 12:33 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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