Polizeimeldung Görlitz, 14.06.2026: Erneute Welle von Schockanrufen - Bleiben Sie weiterhin wachsam!
Die Polizei Sachsen informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild / Monika Skolimowska
Erstellt von Team Datenjournalismus
14.06.2026 13.00
Für Bad Muskau, Lauta, Landkreis Bautzen und Görlitz und weitere Orte hat die Polizei gegen 12:35 Uhr mehrere Meldungen für die Regionen Bautzen und Görlitz herausgegeben. In diesen heißt es:
Landkreis Bautzen und Görlitz: Erneute Welle von Schockanrufen - Bleiben Sie weiterhin wachsam!
Landkreis Bautzen und Görlitz
seit 10.06.2025
In den vergangenen Tagen ist es im Bereich der Landkreise Bautzen und Görlitz vermehrt zu sogenannten Schockanrufen gekommen, bei denen sich die Betrüger namentlich als Beamte der Kriminalpolizei vorstellten. Man erklärte den ahnungslosen Opfern, dass eine rumänische Diebesbande festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung habe man eine Personenliste aufgefunden, auf der die Namen der Angerufenen auftauchten. Mit dieser Masche erkundigten sich die Kriminellen über Bargeld und Wertgegenstände in den Häuslichkeiten der Geschädigten. Die meisten Angerufenen reagierten besonnen und legten auf oder sorgten durch Nachfragen dafür, dass die Kriminellen die Konversation beendeten. Am Samstagabend schlugen die Betrüger in Kamenz zu. Eine 85-jährige Geschädigte übergab den Kriminellen rund 6.000 Euro.
Die Polizei rät: Seien Sie wachsam! Sollten auch Sie einen entsprechenden Anruf erhalten, beenden Sie sofort das Gespräch und rufen Sie die Polizei! Egal welche Geschichte Ihnen am Telefon erzählt wird, gehen Sie nicht darauf ein! Geben Sie auf keinen Fall Geld oder Wertgegenstände heraus. Schützen Sie Ihr Eigentum und geben Sie Kriminellen keine Chance! Zusammengefasst bedeutet das:
Auflegen: Beenden Sie sofort das Gespräch
Prüfen: Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens
Stopp: Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
https://polizei-beratung.extrapol.de/medienportal/detail/354-schockanrufe/
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Großharthau: Verkehrsinsel überfahren
Großharthau, Dresdener Straße
13.06.2026, 14:45 Uhr
Am Samstagnachmittag befuhr der 94-jährige Fahrzeugführer eines Audi die B6 aus Richtung Bischofswerda kommend in Fahrtrichtung Dresden. Beim Ortseingang Großharthau übersah er offenbar die dort befindliche Verkehrsinsel und verunfallte. Er kam leichtverletz in ein Klinikum. Der entstandene Sachschaden belief sich auf 6.000 Euro. Die Straße war für rund zwei Stunden gesperrt.
Lauta: Pkw kollidiert mit Hauswand
Lauta, Senftenberger Straße
14.06.2026, 03:40 Uhr
In der Nacht zu Sonntag kam es in Lauta zu einem schweren Verkehrsunfall. Der 49 Jahre alte Fahrzeugführer eines Opel befuhr die Senftenberger Straße aus Richtung Lauta-Dorf. In einer nach links abknickenden Hauptstraße fuhr das Auto geradeaus in ein Grundstück und stieß in die Wand eines Wohnhauses. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der 50-jährige Beifahrer konnte aus dem Wrack gerettet und schwerverletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden. Der entstandene Sachschaden konnte mit mindestens 200.000 Euro beziffert werden. Die Anwohner des betroffenen Objektes sind evakuiert worden, weil das Haus vorerst als nicht mehr bewohnbar eingeschätzt wurde. Ein Statiker wird zum Einsatz kommen. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Löbau: Ladendieb auf frischer Tat gestellt
Löbau
13.06.2026, 14:15 Uhr
Ein Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes in Löbau informierte am Samstagnachmittag die Polizei über einen mutmaßlichen Ladendieb. Als die Beamten eintrafen, konnten sie den 25-jährigen georgischen Täterverdächtigen stellen. Bei Durchsuchung der Person fanden sie diverse Elektroartikel im Gesamtwert von knapp 530 Euro auf. Der Kriminaldienst vom Polizeirevier Zittau-Oberland ermittelt in dem Fall.
Bad Muskau: Alkohol am Steuer
Bad Muskau, Berliner Straße
13.06.2026, 23:00 Uhr
Während der Streifentätigkeit stellten Beamte vom Polizeirevier Weißwasser einen Mercedes Benz fest und unterzogen diesen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Ein bei dem 44-jährigen deutsch-russischen Fahrzeugführer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,68 Promille. Eine Blutentnahme war die Folge. Der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Der Mann wird sich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Görlitz. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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