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Polizei-News Kerpen, 11.06.26: Telefonbetrüger aktiv - Es blieb bei Versuchen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

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Bleiben Sie skeptisch, geben Sie keine Informationen preis!

Am Mittwoch (10. Juni) erstatteten drei Geschädigte Anzeige bei Polizei. Sie erhielten allesamt verdächtige Anrufe. Bei allen Anrufen blieb es bei Versuchen, Wertsachen wurden nicht übergeben.

Gegen 10 Uhr erhielt eine Frechenerin einen Anruf eines angeblichen Polizisten aus Köln. Der Betrüger habe von Einbrüchen in der Nähe der Wohnanschrift der Seniorin gesprochen und forderte sie auf, zur Sicherheit Fenster und Türen zu schließen. Die Geschädigte sei sofort misstrauisch geworden und habe aufgelegt.

Ebenfalls gegen 10 Uhr klingelte das Telefon einer Seniorin aus Kerpen. Man habe von einem Brand in Nähe berichtet, mehrere Tatverdächtige seien noch flüchtig. Man sorge sich nun um die Wertsachen der Dame und fragte nach Bargeld und Schmuck. Nachdem man fragte, ob sie alleine wohne und sie dies mit dem Hinweis auf ihre in der Nähe wohnende Tochter verneinte, gaben die Anrufer an, ihr Anliegen habe sich erledigt und hätten aufgelegt.

Gegen 15.30 Uhr erhielt eine Frechenerin einen Schockanruf von einem angeblichen Arzt aus einem Krankenhaus. Angeblich habe ein Familienmitglied einen schweren Verkehrsunfall verursacht und zur Beendigung der Untersuchungshaft sei die Zahlung einer Kaution notwendig. Alternativ zu Bargeld könne die Kaution auch mit Münzen, Schmuck oder sonstigen Wertgegenständen bezahlt werden.Als ein Familienmitglied das Telefongespräch übernahm und den Betrüger konfrontierte, legte dieser auf.

Die Polizei rät:

Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Behörde, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt verwehrt haben. Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere Menschen zu schützen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 11.06.2026 gegen 13:05 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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