Polizei-News Stuttgart, 09.06.26: Mutmaßliche Brandstiftung in Reutlinger Umspannwerk - Landeskriminalamt bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Gewalt für das Presseportal Bild: Adobe Stock / roibu
Erstellt von Team Datenjournalismus
09.06.2026 17.46
Vor dem Hintergrund der bisherigen vorläufigen Ermittlungsergebnisse gehen das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Staatsschutz- und Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg (SAT BW), inzwischen davon aus, dass der Brand im Umspannwerk "Reutlingen-West" am gestrigen Montag, 8. Juni 2026, durch Brandstiftung herbeigeführt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter auf das Gelände des Umspannwerks eingedrungen, um dort an mehreren Stellen Brände zu legen. Hierbei soll Brandbeschleuniger verwendet worden sein.
Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, das die polizeilichen Ermittlungen im betreffenden Verfahren führt, bittet die Bevölkerung um Mithilfe und Hinweise, wenn Angaben zu folgenden Fragen gemacht werden können:
- Wer hat in der Nacht von Sonntag (7. Juni 2026) auf Montag (8. Juni 2026) im Bereich des "Umspannwerkes Reutlingen-West" (Markwiesenstraße) in Reutlingen, im oder um das Industriegebiet Reutlingen-Betzingen ("Mark West") sowie dem angrenzenden Waldgebiet verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?
Zeugenhinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 0711 5401-3360 und per E-Mail unter STUTTGART. LKA. EG-FISCHER. HINWEISE@POLIZEI. BWL. DE entgegen.
Etwaige Video- oder Bildaufnahmen, die in diesem Zeitraum im Bereich des Umspannwerkes und dem Industriegebiet Reutlingen-Betzingen gefertigt wurden, können über das Hinweisportal der Polizei Baden-Württemberg unter https://bw.hinweisportal.de an das Landeskriminalamt übermittelt werden.
Auf die Ausgangs-Medieninformation vom 8. Juni 2026 wird Bezug genommen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/6290478
Zusatzinformation: Das Ermittlungsverfahren wird beim Staatsschutzzentrum der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart geführt, da es sich um ein Ermittlungsverfahren mit herausgehobener Bedeutung handelt und der Tat, wegen der ermittelt wird, möglicherweise eine extremistische Motivation zugrunde liegt. Im seit Anfang des Jahres 2025 bestehenden Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft sind sechs Oberstaatsanwältinnen und Oberstaatsanwälte sowie ein Leitender Oberstaatsanwalt tätig. Dieses arbeitet eng mit dem Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum (SAT BW) beim Landeskriminalamt zusammen, das die polizeilichen Ermittlungen im betreffenden Verfahren übernommen hat.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Landeskriminalamt Baden-Württemberg vom 09.06.2026 gegen 17:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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