Polizeieinsatz Jerichower Land, 21.05.2026: Verletzt durch Hundebiss und weitere Fälle
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt
Erstellt von Team Datenjournalismus
21.05.2026 15.27
Für das Jerichower Land hat die Polizei mehrere Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Verletzt durch Hundebiss
Gommern, Magdeburger Straße, 20.05.2026 Am 20.05.2026 erstattet der 43-jährige deutsche Geschädigte Anzeigen bei der Polizei. Bereits am Herrentag kam es nach Aussage des Geschädigten in der Magdeburger Straße in Gommern zu einem Vorfall, bei dem dieser durch einen Hund verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der Geschädigte gemeinsam mit weiteren Personen auf einem Grundstück zu einer Herrentagsfeier auf, als ein Schäferhund von der Straße aus auf das Grundstück lief und den Mann unvermittelt biss. Eine zu dem Hund gehörende Person war nicht zu sehen. Der Geschädigte wurde durch eine Zeugin anschließend medizinisch versorgt und mit einem Rettungswagen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen hierzu werden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Bisher läuft die Anzeige bezüglich einer fahrlässigen Körperverletzung gegen Unbekannt.
Hinweise hierzu nimmt die Polizei im Jerichower Land unter 03921/920-0 oder prev-jl.levd(at)polizei.sachsen-anhalt.de entgegen.
Verfassungswidrige Symbole in Unterführung festgestellt
Genthin, Bahnhofstraße, 20.05.2026, 14:41 Uhr Durch den 73-jährigen deutschen Hinweisgeber wurde am 20.05.2026 der Polizei gegen 14:41 Uhr in der Bahnhofstraße in Genthin das Anbringen verfassungswidriger Symbole gemeldet. Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten ein Hakenkreuz sowie die Zahl „88“ fest. Die Symbole wurden fotografisch dokumentiert und anschließend unkenntlich gemacht. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung eingeleitet.
Erfolgreicher 1. Seniorenpräventionstag auf dem Marktplatz in Genthin
Genthin, Marktplatz, 20.05.2026 Am 20. Mai 2026 veranstalteten die Polizei Sachsen-Anhalt und der Seniorenbeirat der Einheitsgemeinde Stadt Genthin erstmals einen Seniorenpräventionstag auf dem Marktplatz in Genthin. Ziel war es, Seniorinnen und Senioren über Sicherheit im Alltag zu informieren und praktische Hilfestellungen zu geben. Aufgrund der zahlreichen Unterstützer, welche durch Herrn Bauer rekrutiert wurden, konnten die Besucherinnen und Besucher vielfältige Informationen zum Schutz vor Kriminalität und Betrugsmaschen erhalten. Für Unterhaltung sorgten die „Golden Girls“ des Johanniterhauses Genthin-Wald sowie die Tanzgruppe und der Chor der Sekundarschule Genthin, die ihre Auftritte trotz Regens durchführen konnten. Die Sekundarschule und das Gymnasium Genthin sicherten zudem die Versorgung der Gäste. Auch der DRK-Regionalverband, das Sanitätshaus TOC, die Personennahverkehrsgesellschaft Genthin mbH und die Fahrschule Hahm beteiligten sich mit Mitmach- und Beratungsangeboten. Besonders gefragt waren der Fahrsimulationstrainer sowie das Training zum sicheren Ein- und Aussteigen mit Gehhilfen im Linienbus. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Kriminalrat a. D. Lothar Schirmer im Rathaus zum Thema Schockanrufe und Betrugsmaschen. Ein heftiges Gewitter führte gegen 15:30 Uhr leider zum vorzeitigen Abbruch der Veranstaltung. Dennoch zieht die Polizei eine positive Bilanz und bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern für die gelungene Zusammenarbeit.
Prävention der Polizei und Suchtberatung am Europatag der Carl-von-Clausewitz-Schule
Burg, 19.05.2026 Am 19.05.2026 fand an der Carl-von-Clausewitz-Schule ein „Europatag“ statt, bei dem den Schülerinnen und Schülern insgesamt 13 verschiedene Projekte zur Auswahl standen. Eines dieser Projekte war das Thema „Sucht- und Drogenprävention“, das in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Gries angeboten wurde. Insgesamt nahmen 22 Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Jede Gruppe beschäftigte sich für jeweils 1,5 Stunden mit den Inhalten des Projekts. Die Leitung übernahmen Diana Grothe und POK'in Gobel. Im Mittelpunkt stand der sogenannte „Grüne Koffer“, mit dessen Hilfe die möglichen Bestandteile und Zusätze eines Joints anschaulich erklärt und als Proben gezeigt wurden. Darüber hinaus wurden die Ursachen für Suchtmittelkonsum sowie das Risiko einer Abhängigkeit thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Gefahren des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Informationen zu körperlichen Anzeichen eines Konsums und konnten verschiedene Testmöglichkeiten selbst ausprobieren. Beide Gruppen zeigten großes Interesse an den Themen und stellten im Anschluss zahlreiche Fragen. Aufgrund der positiven Resonanz ist geplant, den Europatag im April 2027 erneut durchzuführen.
Bilder zu den Fällen finden Sie in der Originalmeldung der Polizei.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Jerichower Land. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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