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Polizei-News Dortmund/Gelsenkirchen/Hagen/Siegen, 07.05.26: Zoll prüft Paketdienstleister wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung

Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Sina Schuldt

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Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) ging am 06. Mai 2026 im gesamten Bundesgebiet im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Schwerpunktprüfung verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche vor.

An den Maßnahmen beteiligte sich auch das Hauptzollamt Dortmund mit 120 Einsatzkräften verteilt auf seine Standorte Gelsenkirchen, Hagen, Siegen und Dortmund.

Im Fokus standen dabei alle Tätigkeiten der Branche, wie beispielsweise das Sammeln, Transportieren und Umschlagen sowie die Zustellung von (Paket-)-Sendungen aller Art.Die Prüfungen erfolgten durch Personenbefragungen und/ oder Prüfungen der Geschäftsunterlagen.

Die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Dortmund überprüften insgesamt 196 Personen (FKS Dortmund: 33; FKS Gelsenkirchen: 77; FKS Hagen: 76; FKS Siegen: 10) und führten Geschäftsunterlagenprüfungen in zehn Unternehmen (FKS Dortmund: 0; FKS Gelsenkirchen: 8; FKS Hagen: 0; FKS Siegen: 2) durch.

Bei den Befragungen und Prüfungen ergaben sich bislang in 28 Fällen der Verdacht auf Verstoß gegen die Zahlung des Mindestlohns (FKS Dortmund: 13; FKS Gelsenkirchen: 5; FKS Hagen: 8; FKS Siegen: 2), in 16 Fällen der Verdacht auf Beitragsvorenthaltung, also keine Anmeldung oder Beitragszahlung an die Sozialversicherungen (FKS Dortmund: 7; FKS Gelsenkirchen: 3; FKS Hagen: 4; FKS Siegen: 2), in sieben Fällen Anhaltspunkte für Ausländerbeschäftigung (ohne Arbeitserlaubnis) (FKS Dortmund: 2; FKS Gelsenkirchen: 1; FKS Hagen: 3; FKS Siegen: 1) und in sechs Fällen Anhaltspunkte für Leistungsmissbrauch, in dem der/die Arbeitnehmer*in der leistungsgewährenden Stelle seine/ihre Arbeitsaufnahme verschwiegen hat (FKS Dortmund: 3; FKS Gelsenkirchen: 0; FKS Hagen: 2; FKS Siegen: 1).

Hinweis für Pressevertreter*innen: Zahlen für einzelne Städte oder Kreise liegen nicht vor.

Zusatzinformation:

Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen auf Basis des risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese konzertierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zusätzlich zur flächendeckenden Aufdeckung und Ahndung von Verstößen bei.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Dortmund vom 07.05.2026 gegen 14:17 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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