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Polizei-News Bad Schwalbach, 04.05.26: Katastrophenschutz-Großübung des Rheingau-Taunus-Kreises in Bad Schwalbach und Heidenrod mit 350 Beteiligten

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch

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Der Rheingau-Taunus-Kreis führt am Samstag, 9. Mai 2026, eine große Katastrophenschutzübung im Bereich Bad Schwalbach und Heidenrod durch. Im Mittelpunkt steht ein angenommenes Gefahrstoffszenario mit einer größeren Zahl verletzter und kontaminierter Personen.

Das sichtbare Schadensszenario findet von 9 Uhr bis etwa 12.30 Uhr im Bereich der "Alten Bäderstraße" am Gewerbegebiet "Ober der Hardt" in Bad Schwalbach statt. Zur realistischen Darstellung wird unter anderem farbiger Rauch eingesetzt. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

Geübt wird ein Verkehrsunfall mit Austritt eines Gefahrstoffs. Im Fokus stehen dabei die Erkundung der Gefahrenlage, die Menschenrettung aus dem Gefahrenbereich, Maßnahmen zur Eindämmung, die Dekontamination sowie die medizinische Versorgung und der Transport einer größeren Anzahl betroffener Personen. Insgesamt nehmen rund 350 Einsatzkräfte und Beteiligte an der Übung teil. Nach § 32 des Hessischen Brand und Katastrophenschutzgesetzes ist der Landkreis verpflichtet, regelmäßig solche Großübungen durchzuführen.

Im Umfeld der Übung ist mit einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Dies betrifft insbesondere den Bereich zwischen dem Gewerbegebiet "Ober der Hardt" und der ehemaligen Taunuskaserne in Heidenrod Kemel sowie den Bereich zwischen dem Gewerbegebiet und der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach. Die öffentlichen Straßen bleiben weiterhin nutzbar. Der Rundweg um das Gewerbegebiet über die "Alte Bäderstraße" sollte während der Übung möglichst gemieden werden.

Mit der Übung überprüft der Rheingau-Taunus-Kreis die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzeinheiten und das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst, Führungseinheiten, Gefahrstoffeinheiten, Sanitätsdienst und Betreuungseinheiten. Gefahrstofflagen zählen zu den anspruchsvollsten Einsatzsituationen im Bevölkerungsschutz. Sie erfordern eine enge Abstimmung vieler Fachbereiche und klare Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind eingeladen, die Übung zu begleiten. Es bestehen Möglichkeiten für Foto und Videoaufnahmen sowie für O-Töne. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Feuerwehr, Katastrophenschutz vom 04.05.2026 gegen 07:50 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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