Polizeimeldung Dessau-Roßlau, 31.03.2026: Versuchter Betrug und weitere Meldungen
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt
Erstellt von Team Datenjournalismus
31.03.2026 15.27
Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Versuchter Betrug
Am 27. März 2026 gegen 15:00 Uhr erhielt ein 54-Jähriger einen Telefonanruf. Der Anrufer gab sich als vermeintlicher Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung seiner Hausbank aus und nutzte auch die offizielle Telefonnummer der Bank. Er erklärte, dass vom Konto des Geschädigten eine größere Summe unberechtigt abgebucht werden soll und bot an, bei der Verhinderung des Betruges behilflich zu sein. Im Verlauf des Gespräches forderte der Anrufer eine angebliche Limiterhöhung und anschließend eine Überweisung zu stornieren. Dies sollte jeweils durch die Eingabe eines entsprechenden Freigabecodes erfolgen. Da bei dem Geschädigten jedoch Zweifel an der Echtheit des Anrufes aufkamen, verweigerte er die Freigabe und bat den Anrufer, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anzurufen. Dieser Anruf blieb jedoch aus. Vorsorglich sperrte er seinen Kontozugang. Der Geschädigte vermutet, dass über das sogenannte Call-ID-Spoofing die Rufnummer manipuliert wurde, um so einen gezielten Betrugsversuch mit dem Ziel der Freigabe einer betrügerischen Überweisung zu unternehmen und erstattete schriftlich Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Ein finanzieller Schaden ist nicht eingetreten.
Unrechtmäßig Geld abgebucht
Insgesamt drei nicht durch ihn autorisierte Abbuchungen von seinem Bankkonto musste ein 25-jähriger Geschädigter bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge feststellen. Alle drei Abbuchungen wurden am 03. März 2026 von ein- und derselben Firma veranlasst. Bei der Anzeigenerstattung am 30. März 2026 gab der Geschädigte an, dass er mit der Firma keinerlei geschäftliche Beziehungen pflegt und auch keinerlei Zahlungsverpflichtungen bestehen. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von knapp 45 Euro.
Betrug
Ein Schreiben eines Inkassounternehmens erhielt eine 54-jährige Geschädigte am 19. März 2026 per Post. In dem Schreiben wird sie aufgefordert einen offenstehenden Betrag in Höhe von knapp 200 Euro zu begleichen. Die Forderung besteht aus einer vermeintlichen Bestellung bei einem Onlineversandhandel. Da die Geschädigte nach eigenen Angaben den aufgeführten Artikel nicht erworben hat, bei dem Schreiben des Inkassounternehmens jedoch nichts auf eine Fälschung deutet, besteht die Vermutung, dass unbekannte Täter die Ware für sich bestellt und die Anschrift der Geschädigten als Rechnungsanschrift angegeben haben. Bisher hat die Geschädigte die geforderte Summe noch nicht bezahlt, so dass bisher kein Vermögensschaden entstand.
Essen angebrannt
Am 30. März 2026 gegen 17:30 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Polizei in Dessau-Roßlau über einen Wohnungsbrand in der Kavalierstraße. Beim Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits erste Maßnahmen getroffen. Dabei stellten sie fest, dass Essen auf dem Herd in der Küche verbrannt war. Sie schalteten den Herd ab und brachten die angebrannten Reste ins Freie. Der Mieter der Wohnung wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Wildunfall
Ein 57-Jähriger befuhr am 30. März 2026 gegen 06:15 Uhr mit seinem PKW Dacia die Randstraße Alten in Richtung Argenteuiler Straße. Als auf Höhe Kleine Geistwiesen plötzlich ein Rehwild die Straße von links nach rechts querte, konnte der Fahrzeugführer einen Zusammenstoß nicht verhindern und es kam zur Kollision. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Das Reh verendete an der Unfallstelle.
Kollision mit Sachschaden
In der Gropiusallee beabsichtigte am 30. März 2026 gegen 17:30 Uhr ein 80-jähriger Fahrer eines PKW Hyundai vom Fahrbahnrand loszufahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem im fließenden Verkehr befindlichen PKW Volkswagen eines 81-jährigen Fahrers. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe auf etwa 12.000 Euro geschätzt wurde.
Verletzter Radfahrer
Am 30. März 2026 beabsichtigte eine 56-jährige Fahrerin eines PKW Peugeot von einem Parkplatz eines Einkaufscenters in der Heidestraße in die Südstraße zu fahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem auf der Südstraße von links kommenden in Richtung Damaschkestraße fahrenden 90-jährigen Radfahrer. Dieser stürzte und verletzte sich. Eine Besatzung eines Rettungswagens versorgte ihn vor Ort. Eine Mitnahme in ein Krankenhaus war nicht notwendig. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro, am Fahrrad in Höhe von etwa 500 Euro.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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