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Polizeimeldung Dessau-Roßlau, 10.03.2026: Trunkenheit im Verkehr und weitere Meldungen

Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

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Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Trunkenheit im Verkehr

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 09. März 2026 gegen 23:30 Uhr zwei Personen auf einem E-Roller fest. Diese wurden in der Heidestraße angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem 25-jährigen Fahrzeugführer Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,6 Promille, so dass eine beweiserhebliche Alkoholbestimmung notwendig wurde. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutprobenentnahme an, die ein Arzt in einem Krankenhaus durchführte. Dem Fahrzeugführer untersagten die Beamten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Betrug

Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 33-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Bei ihm entstand am 07. März 2026 gegen 11:30 Uhr ein Wasserschaden in seinem Bad, bei dem aus einem Rohr eine größere Wassermenge austrat. In der weiteren Folge suchte der Geschädigte im Internet nach Notrufnummern, um den Schaden zeitnah zu beheben. Im Rahmen eines Telefonates mit einer dieser Firmen wurde ihm mitgeteilt, dass am Nachmittag Handwerker zur Behebung des Schadens vorbeikommen werden. Diese trafen gegen 17:00 Uhr ein und erklärten, dass die Bezahlung ausschließlich in bar und vor Behebung des Schadens erfolge. Der Geschädigte übergab den geforderten Bargeldbetrag in Höhe von knapp 2.000 Euro. Im Anschluss bekam er von einem der Handwerker eine Telefonnummer für eventuell auftretende Rückfragen. Gegen 19:00 Uhr kontaktierte ihn eine männliche Person über einen Messengerdienst, die sich als Chef der Firma ausgab. In der Nachricht bekam der Geschädigte zudem eine Rechnung übermittelt und ihm wurde ein späterer Anruf angekündigt, der jedoch nicht erfolgte. Nachdem der Geschädigte seine Hausverwaltung kontaktierte, teilte diese mit, dass sie die genannte Firma nicht kennt und es sich wahrscheinlich um einen Betrug handelt.

Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Am 09. März 2026 gegen 17:45 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau eine weibliche Person fest, die mit einem Elektrokleinstfahrzeug die Willy-Lohmann-Straße, aus Richtung Askanischer Straße kommend, in Richtung Friedrichstraße befuhr. Da sich an dem Fahrzeug noch ein abgelaufenes grünes Versicherungskennzeichen befand, führten die Polizeibeamten eine Verkehrskontrolle durch. Die 35-jährige Fahrzeugführerin gab an, dass ihr erst im April ein gültiges schwarzes Versicherungskennzeichen zugesandt wird, sie jedoch der Meinung war, dass für das Fahrzeug ein Versicherungsschutz in Form einer Haftpflichtversicherung besteht. Da dies jedoch nicht der Fall war, untersagten ihr die Polizeibeamten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Strafanzeige.

Betrug

Anfang Mai 2025 überwies eine 22-jährige Geschädigte einen Geldbetrag in Höhe von 300 Euro an eine Privatperson, um von dieser Konzertkarten zu erwerben. Dazu nutzte sie einen Bezahldienstleister, jedoch nicht dessen Käuferschutz. Nachdem die Geschädigte die Konzertkarten nicht erhielt, forderte sie von der Verkäuferin ihr Geld zurück. Diese gab jedoch an, dass aus verschiedenen vorgegebenen Gründen, unter anderem Steuern für eine Rückzahlung, weitere Überweisungen durch die Geschädigte getätigt werden müssten, wenn diese ihr Geld zurückbekommen wolle. In dem Glauben, tatsächlich ihre getätigte Zahlung erstattet zu bekommen, überwies diese, aufgeteilt auf mehrere Zahlungen, insgesamt etwa 7.500 Euro an die vermeintliche Verkäuferin, sowohl per Bezahldienstleister als auch per Überweisung auf ein ausländisches Konto. Nachdem die Geschädigte nach der letzten Zahlung am 06. März 2026 ihr Geld immer noch nicht erstattet bekam, begab sie sich letztendlich zum Polizeirevier Dessau-Roßlau und erstattete dort eine Strafanzeige wegen Betrug.

Brandmelder aktiviert

Über die Rettungsleitstelle wurde die Polizei in Dessau-Roßlau am 09. März 2026 gegen 15:20 Uhr über einen möglichen Wohnungsbrand in der Antoinettenstraße informiert, da dort die Rauchmelder auslösten und Brandgeruch wahrnehmbar war. Bei Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten war die Feuerwehr bereits vor Ort und hatte im Rahmen der Lageerkundung festgestellt, dass es sich um angebranntes Essen handelt, wodurch die betroffene Wohnung stark verraucht wurde. Nach dem Lüften der Räumlichkeiten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte der 83-jährige Mieter unverletzt in seine Wohnung zurückkehren. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen keine Angaben vor.

Betrug

Einen Betrug zeigte eine 69-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Sie hatte in Vorbereitung einer Reise am 08. März 2026 im Internet ein Formular für eine Einreisegenehmigung ausfüllen wollen. Auf dem angezeigten Formular wurde eine Gebühr in Höhe von etwas mehr als 200 Euro ausgewiesen. Die Zahlung des Betrages sollte per Abbuchung erfolgen, so dass die Geschädigte die Daten ihrer Kreditkarte eingab. Im Anschluss wurde das Geld von ihrem Konto gebucht. Die E-Mail mit der Einreisegenehmigung kam jedoch nicht bei der Geschädigten an, so dass diese vermutet, dass es sich um eine gefälschte Internetseite gehandelt hat.

Unfall beim Einparken

Ein 83-jähriger Fahrer eines PKW BMW beabsichtigte am 09. März 2026 gegen 09:45 Uhr vorwärts in eine Parklücke in der Wasserwerkstraße einzuparken. Dabei beschleunigte das Fahrzeug plötzlich und es kam zur Kollision mit einem bereits dort parkenden PKW Volkswagen einer 36-Jährigen. Diesen schob er etwa 20 Meter vor sich her, über eine Bordsteinkante und in ein dahinter angrenzendes Gebüsch. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro, der Flurschaden wurde mit etwa 5.000 Euro beziffert.

Wildunfall

Zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Wildschwein kam es am 09. März 2026 gegen 07:45 Uhr. Ein 74-jähriger Fahrer eines PKW Toyota befuhr zu diesem Zeitpunkt die Kleinkühnauer Straße, als plötzlich kurz vor dem Zentralfriedhof ein Wildschwein die Straße von links nach rechts querte. Es kam zur Kollision, bei der an dem PKW Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro entstand. Das Wildschwein konnte vor Ort nicht aufgefunden werden.

Unfall beim Ausparken

Am 09. März 2026 gegen 12:00 Uhr kam es in der Poststraße zur Kollision zwischen einem PKW Opel eines 62-Jährigen, der beabsichtigte, rückwärts aus einer Parklücke auszuparken und einem hinter seinem Fahrzeug befindlichen PKW Volkswagen eines 82-jährigen Fahrers, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls rückwärts in eine gegenüberliegende Parklücke einparken wollte. Der an beiden Fahrzeugen entstandene Schaden wurde mit etwa 2.500 Euro beziffert.

Verletzte Radfahrerin

Am 09. März 2026 gegen 20:45 Uhr befuhr eine 51-jährige Fahrerin eines PKW Hyundai die Humperdinckstraße in Richtung Roßlauer Allee. Als sie nach rechts in die Roßlauer Allee einbiegen wollte, kam es zur Kollision mit einer von links kommenden, den Radweg benutzenden 55-jährigen Radfahrerin. Diese stürzte und verletzte sich dabei. Durch Rettungskräfte eines hinzugezogenen Rettungsfahrzeuges wurde sie vor Ort begutachtet und im Anschluss entlassen. Bei dem Unfall entstand kein Sachschaden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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