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Polizeieinsatz München, 09.03.2026: Niederbayern: Naturschutzkriminalität - Mehrere tote Vögel aufgefunden – 3. Nachtragsmeldung

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl

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Für Simbach B hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

LANDAU, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Nach dem Fund mehrerer toter Vögel, darunter rund ein Dutzend streng geschützter Greifvogelarten, im Juli 2025 in der Nähe eines Waldstücks bei Simbach b. Landau laufen die gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Deggendorf zusammen mit der Polizeiinspektion Landau a. d. Isar auf Hochtouren weiter.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen, insbesondere den Ergebnissen aus der Untersuchung der aufgefundenen Greifvögel durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und weiteren Untersuchungen des Bayerischen Landeskriminalamtes besteht der Verdacht, dass die Tiere, vier Rotmilane, drei Schwarzmilane, fünf Mäusebussarde, eine Krähe sowie vier Kolkraben mit dem Gift Carbofuran versehene Köder aufgenommen haben und letztendlich daran verendeten.

Beamte der Polizeiinspektion Landau a. d. Isar sowie der Zentralen Einsatzdienste Landshut haben Ende Februar 2026 bei insgesamt sechs Zeugen in den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Deggendorf, die im Vorfeld von der Staatsanwaltschaft Deggendorf beantragt worden waren, vollzogen und dabei mehrere Mobiltelefone sichergestellt; diese werden nun auf mögliche Hinweise zu der illegalen Tötung der Greifvögel ausgewertet.

Besondere Erfahrung der Staatsanwaltschaft Deggendorf im Bereich Wildtierkriminalität

Die Staatsanwaltschaft Deggendorf verfügt über weitreichende praktische Erfahrungen im Umgang mit Wildtierkriminalität. Vor diesem Hintergrund hatte der Generalstaatsanwalt in München bereits im Herbst 2025 die Staatsanwaltschaft Deggendorf mit der Leitung der Ermittlungen in diesem herausgehobenen Fall betraut.

Das Polizeipräsidium Niederbayern engagiert sich für den Tierschutz

Der Tierschutz ist auch dem Polizeipräsidium Niederbayern ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund beteiligen sich niederbayerische Polizeibeamte am Projekt wildLIFEcrime, das vom WWF Deutschland geleitet und von der europäischen Kommission gefördert wird. Als länderübergreifendes EU-LIFE-Projekt setzt sich wildLIFEcrime aktiv für den Schutz von Wildtieren – wie Greifvögel, Luchse oder Wölfe – in Deutschland und Österreich ein. Durch eine enge Zusammenarbeit von insgesamt 13 Projektpartnern verschiedener Organisationen, soll Wildtierkriminalität nachhaltig reduziert werden. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://wildlifecrime. info .

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Niederbayern. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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