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Polizei-News Hagen, 09.03.26: Nach Beleidigungen folgt tätlicher Angriff - Bundespolizei vollzieht Gewahrsam

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Andreas Arnold

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Am 8. März weckten Bundespolizisten einen Mann in einem Schnellrestaurant am Hagener Hauptbahnhof. Er beleidigte die Beamten und kam dem erteilten Platzverweis nicht nach. Später folgte ein tätlicher Angriff. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Beamten den Mann in Gewahrsam. .

Gegen 22:10 Uhr meldete ein Mitarbeiter des Restaurants der Bundespolizei in Hagen, dass in der Lokalität ein Mann schlafe. Alle Versuche, ihn zu wecken, seien erfolglos geblieben. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 29-Jährigen. Nach mehrmaligen energischen Weckversuchen führten die Polizisten den deutschen Staatsangehörigen aus dem Geschäft. Der Mann reagierte auf das Wecken mit Beleidigungen und Pöbeleien gegen die Einsatzkräfte. Eine Durchsuchung nach Ausweispapieren verlief negativ, woraufhin in der nahegelegenen Wache ein Fingerabdruckscan die Identität des Deutschen bestätigte. Mit einem Platzverweis für den Hagener Hauptbahnhof entließen die Beamten den Mann. Da der Wohnungslose jedoch direkt wieder in die Haupthalle des Hauptbahnhofs Hagen ging, forderten die Polizisten ihn erneut auf, den Bereich zu verlassen. Diese Aufforderung beantwortete der Aggressor diesmal mit einer Schlagbewegung in Richtung eines Uniformierten. Dieser wehrte den Schlag ab. Die Streife brachte den Angreifer erneut zur Wache. Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht, beleidigte die Polizisten aber weiter und versuchte mehrmals, nach ihnen zu schlagen und sie zu kratzen.Aufgrund dieses Verhaltens wurde eine Ingewahrsamnahme angeordnet. Der freiwillige Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 1,6 Promille und ein hinzugezogener Polizeiarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit.Nach Abschluss aller Maßnahmen brachte eine Streife den Aggressor gegen 01:00 Uhr in das Polizeigewahrsam Hagen.Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 09.03.2026 gegen 09:06 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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