Polizei-News Koblenz, 03.03.26: Brand eines Linienbusses auf der B9 - unverantwortliches Verhalten eines Verkehrsteilnehmers
Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto
Erstellt von Team Datenjournalismus
03.03.2026 10.49
Am 01.03.2026 kam es in den Nachmittagsstunden zum Vollbrand eines Linienbusses auf der B 9 zwischen der Anschlussstelle B256/Rheinbrücke und Andernach-Hafen. Hierzu wurde durch die Polizei Andernach bereits eine Pressemeldung veröffentlicht. Aufgrund der Löscharbeiten musste die Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt werden. Bedingt durch den zeitgleich stattfindenden verkaufsoffenen Sonntag in Mülheim-Kärlich führte dies zu einem längeren Rückstau und damit einhergehend zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Dennoch waren die Absperrmaßnahmen unumgänglich, damit der Vollbrand zeitnah gelöscht werden konnte.Umso unverständlicher war das gezeigte Verhalten eines PKW-Fahrers, welcher aufgrund einer privaten Angelegenheit in Andernach-Süd entgegen der Fahrtrichtung auf die B9 in Richtung der Ausfahrt Andernach/Hafen auffuhr. Aufgrund der noch bestehenden Sperrung an der Unfallstelle kam ihm auf diesem Teilstück der B9 glücklicherweise niemand entgegen. Kurz vor der Einsatzstelle hielt er an und erklärte, dass er nunmehr beabsichtige, entgegen der Fahrtrichtung an den wartenden Fahrzeugen vorbeizufahren.Es ist davon auszugehen, dass der Fahrzeugführer als Falschfahrer frontal in den Gegenverkehr geraten wäre, wenn er nur wenige Minuten später dieses Fahrverhalten gezeigt hätte und die Sperrung bereits aufgehoben gewesen wäre.Die Identität des Fahrzeugführers wurde festgestellt und ein Platzverweis erteilt. Außerdem wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei hat die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis angeregt und die Fahrerlaubnisbehörde informiert.Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Sperrungen in Zusammenhang mit Ereignissen im öffentlichen Verkehrsraum durchgeführt werden müssen, damit der Einsatzanlass schnellstmöglich bearbeitet und der Verkehr wieder freigegeben werden kann. Wenngleich mit Verkehrseinschränkungen auch zeitliche Verzögerungen für private oder berufliche Angelegenheiten einhergehen und Sperrungen Nerven kosten, ist es in keinster Weise hinnehmbar und darüber hinaus absolut gefährlich, die bestehenden Regelungen sowie Weisungen von Polizeibeamten vorsätzlich zu ignorieren.Nur mit viel Glück ist es in diesem Fall nicht zu einem schweren Folgeunfall gekommen!
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Koblenz vom 03.03.2026 gegen 10:11 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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