Polizei-News Aachen, 27.02.26: Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Aachener Zolls prüft Unternehmen im Bezirk / Unregelmäßigkeiten in 27 Fällen
Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius
Erstellt von Team Datenjournalismus
27.02.2026 11.07
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Aachen hat in der vergangenen Woche in verschiedenen Betrieben in Aachen und in der StädteRegion Aachen sowie im Kreis Heinsberg und im Kreis Euskirchen unter anderem geprüft, ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den gesetzlichen Mindestlohn erhalten.
Mit 25 Beamtinnen und Beamten kontrollierte der Aachener Zoll das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, die Fleischwirtschaft sowie Friseursalons und andere Betriebe. Insgesamt wurden 17 Unternehmen unter die Lupe genommen und 55 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.
Die bisherige Bilanz der Maßnahmen:
In 27 Fällen stellten die Zöllnerinnen und Zöllner Unregelmäßigkeiten fest, die eine vertiefte Prüfung der jeweiligen Sachverhalte nach sich ziehen.
In fünf Fällen gibt es erste Hinweise, dass den Beschäftigten nicht der Mindestlohn gezahlt wird.
Bei drei angetroffenen Personen gibt es Anhaltspunkte, dass sie von ihren Arbeitgebern nicht korrekt zur Sozialversicherung gemeldet sind und damit vermutlich "schwarz" beschäftigt werden.
Acht Sachverhalte stehen in Zusammenhang mit unerlaubter Ausländerbeschäftigung.
Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Aachen vom 27.02.2026 gegen 10:26 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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