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Polizei-News Osterholz-Scharmbeck, 17.02.26: Gebäudebrand in Teufelsmoor

Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK

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Mit dem Stichwort "Gebäudebrand" wurden am Montagabend (16.2.) um 18:25 Uhr die Ortsfeuerwehren, Teufelsmoor, Pennigbüttel, Sandhausen, Freißenbüttel und Osterholz-Scharmbeck in den Bereich "Am Günnemoor" in Teufelsmoor alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich im Bereich Osterholz-Scharmbeck eine starke Vereisung auf den Straßen, was sowohl die Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern wie auch Anfahrt der Einsatzfahrzeuge anspruchsvoll machte. Die ersteintreffende Feuerwehr Teufelsmoor berichtete auf Sicht bereits von einem starken Feuerschein, sodass das Alarmierungsstichwort nochmals erhöht wurde. Dies sorgte neben weiteren Kräften des Rettungsdienstes ebenfalls für die Alarmierung des Einsatzleitwagens 2 des Landkreises. Die Zuwegung zum Objekt konnte aufgrund der Straßenverhältnisse nur von wenigen Einsatzfahrzeugen befahren werden, sodass die weiteren Fahrzeuge auf dem Parkplatz "Günnemoor" in einem Bereitstellungsraum aufgestellt wurden. Für die benötigte Wasserversorgung musste unter anderem eine Schlauchleitung über eine Entfernung von ca. 600m zu einem Löschwasserbrunnen verlegt werden, was bei den Witterungsverhältnissen eine herausfordernde Aufgabe für die Einsatzkräfte darstellte. Das historische Fachwerkgebäude befand sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Ein Innenangriff war nicht mehr möglich. Drei Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung von außen vor. Das Gebäude war nicht bewohnt, eine vermisste Person aus dem Nachbarhaus wurde glücklicherweise nach kurzer Zeit außer Gefahr aufgefunden. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde die Schwerpunktwehr Osterholz-Scharmbeck wieder aus dem Einsatz entlassen, um in der Kreisstadt den Grundschutz wieder sicherzustellen. Die restlichen vier Ortswehren löschten die Flammen weitestgehend ab. Anschließend mussten mit einem Bagger die Gebäudereste auseinandergezogen werden, um die letzten Glutnester nachhaltig ebenfalls zu löschen. Zwischenzeitlich waren auch Strom- und Wasserversorger an der Einsatzstelle eingetroffen, um das Gebäude von den Versorgungsleitungen zu trennen. Nach dem umfangreichen Rückbau des Materials konnten die Einsatzkräfte um 22:50 Uhr wieder einrücken. Insgesamt waren die fünf Ortsfeuerwehren mit 12 Einsatzfahrzeugen und rund 85 Einsatzkräften vor Ort.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Freiwillige Feuerwehr vom 17.02.2026 gegen 01:05 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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