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Polizei-News Kiel, 09.02.26: Ostseekai - Arbeitgeber bewahrt Arbeitnehmer vor Haftstrafe

Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christoph Reichwein

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Am 08.02.2026 kontrollierten Bundespolizisten am Kieler Ostseekai einen Mann, der per Haftbefehl gesucht wurde. Sein Arbeitgeber beglich jedoch die Haft abwendende Geldstrafe und bewahrte ihn vor dem Gefängnis.

Am 08.02.26 überwachten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kiel die Ausreise eines Kreuzfahrtschiffes am Kieler Ostseekai. Hierbei kontrollierten sie gegen 13:00 Uhr einen 24-jährigen Deutschen. Der Abgleich der Personalien mit dem Fahndungssystem ergab, dass per Haftbefehl nach ihm suchte. Demnach wurde er wegen diversen, auch bandenmäßigen Diebstahlsdelikten von einem Berliner Gericht zu -135- Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt und hielt sich seitdem verborgen. Die Haft abwendende Geldstrafe in Höhe knapp 2000 Euro konnte er zunächst nicht leisten, so dass eine Inhaftierung drohte. Zu seinem Glück war jedoch sein Arbeitsgeber nach Kontaktaufnahme bereit, die erforderliche Summe aufzubringen und zahlte diese bei einer Polizeidienststelle nahe Berlin ein.Die Verhaftung wurde gegen 14:30 wieder aufgehoben und der 24-jährige konnte so doch noch seine Kreuzfahrt antreten.

André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 09.02.2026 gegen 13:54 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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