Polizei-News Kiel, 22.01.26: Autobahnkontrolle führt zu Aufgriff von Lebensmitteln im Wert von 5.000 Euro
Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto
Erstellt von Team Datenjournalismus
22.01.2026 10.11
Am Dienstagnachmittag, 20. Januar 2026, kontrollierten Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) auf der Bundesautobahn 7 einen Pkw und stellten dabei mutmaßlich gestohlene Lebensmittel im Wert von rund 5.000 Euro sicher.
Gegen 14.10 Uhr fiel den zivilen Streifen der GFA ein VW Caddy auf, der zwischen dem Rastplatz Hüttener Berge-West und der Anschlussstelle Büdelsdorf in Fahrtrichtung Süden unterwegs war.
Da eine Kennzeichenabfrage im polizeilichen Informationssystem (INPOL) Hinweise auf den Halter des Fahrzeugs ergab, wurde der VW Caddy auf den Autobahnparkplatz Ohe-West gelotst und kontrolliert.Im Fahrzeug befanden sich zwei Männer rumänischer Staatsangehörigkeit.
"Gegen den 47-jährigen Fahrer, der zugleich Halter des Fahrzeugs ist, wird bereits wegen mehrerer Eigentumsdelikte in verschiedenen Bundesländern ermittelt. Er gilt daher als sogenannter "reisender Täter", der auch überregional in Erscheinung tritt", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte auf der Ladefläche zwei große Plastiktransportsäcke fest, gefüllt mit unterschiedlichsten verderblichen und nicht verderblichen Lebensmitteln, deren Herkunft bislang nicht geklärt werden konnte.
"Die Angaben der Männer zu Herkunft und Zweck der Fahrt werfen noch zahlreiche Fragen auf. Aufgrund der Gesamtumstände besteht der Verdacht eines Diebstahls", so Oder weiter.
Die Menge und die Art der sichergestellten Waren lassen erkennen, dass es sich nicht um einen Bagatellfall handelt: Unter anderem wurden hochwertige Fleischwaren wie Rinderfilets und Rumpsteaks, Lachs, Hähnchen- und Putenbrustfilets sowie Kaffee, Alkohol und Parmesankäse festgestellt. Ein Teil der verderblichen Lebensmittel wurde dabei ohne zusätzliche Kühlung transportiert.
"Der Fall zeigt, wie wichtig unsere gemeinsamen Kontrollen auf den Autobahnen sind - gerade bei grenzüberschreitender Kriminalität."
Die Lebensmittel wurden sichergestellt. Die mutmaßlichen Tatverdächtigen konnten ihre Fahrt anschließend fortsetzen.Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Nord (PABR Nord) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel.
Zusatzinformation:
Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) ist eine behördenübergreifende Einheit aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll.
Sie ist insbesondere auf Autobahnen und Fernstraßen im Einsatz und bekämpft dort grenzüberschreitende Kriminalität wie Diebstähle, Schmuggel, Drogenhandel und andere Delikte.Ziel ist es, Straftaten frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit auf den Verkehrswegen zu erhöhen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Kiel vom 22.01.2026 gegen 09:38 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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