Polizeieinsatz Görlitz, 12.01.2026: Mit Sparschäler gedroht - Tatverdächtiger gestellt
Die Polizei Sachsen informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Tino Plunert
Erstellt von Team Datenjournalismus
12.01.2026 13.34
Für die BAB 4, Ebersbach-Neugersdorf, Bautzen und weitere Orte hat das Polizeipräsidium Görlitz gegen 13:24 Uhr mehrere Meldungen für die Regionen Bautzen und Görlitz herausgegeben. In diesen heißt es:
Bautzen: Mit Sparschäler gedroht - Tatverdächtiger gestellt
Bautzen, OT Nadelwitz, Kreckwitzer Straße
11.01.2026, 16:40 Uhr
Beamte des Bautzener Polizeireviers haben am Sonntagnachmittag einen mutmaßlichen räuberischen Dieb an der Kreckwitzer Straße gestellt.
Der Mann betrat eine Tankstelle, griff sich einen Kasten Bier sowie zwei Konservendosen und verließ den Laden. Eine Mitarbeiterin rief die Polizei. Als ein Zeuge den Mann verfolgte, hob er eine der Flaschen und bedrohte diesen damit. Die Uniformierten stellten den 38-Jährigen samt Diebesgut im Wert von knapp 50 Euro kurz darauf an der Juri-Gagarin-Straße. Er zog einen Sparschäler aus der Jackentasche und richteten diesen gegen die Polizisten. Auf deren Aufforderung, das Küchenutensil abzulegen, reagierte er nicht. Die Beamten überwältigen den Tatverdächtigen daraufhin, wobei auch Pfefferspray zum Einsatz kam. Der polnische Bürger wird sich wegen des räuberischen Diebstahls zu verantworten haben.
BAB 4: Sonntagsfahrverbot missachtet
BAB 4, Dresden - Görlitz, Görlitz - Dresden
11.01.2026, 03:30 Uhr - 21:30 Uhr
Trotz bestehenden Sonntagsfahrverbotes für Lkw über siebeneinhalb Tonnen haben sich am Sonntag fünf Brummi-Fahrer auf der A 4 in beide Richtungen darüber hinweggesetzt. Sie transportierten Pakete und konnten daher keine Sondergenehmigung vorweisen. Autobahnpolizisten unterbanden dies, hielten alle Fahrer an, belehrten sie, fertigten Anzeigen und untersagten die Weiterfahrt bis 22 Uhr. Alle Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro.
BAB 4: Tunnel voll gesperrt
BAB 4, Görlitz - Dresden, Tunnel Königshainer Berge
11.01.2026, 15:30 Uhr
Am Sonntagnachmittag ist der Tunnel Königshainer Berge auf der A 4 in Richtung Görlitz voll gesperrt worden. Grund dafür war eine Warnmeldung über einen technischen Defekt eines Lüfters. Über die Tunnelbetriebsstelle kamen Techniker zum Einsatz. Der Tunnel blieb bis zur Behebung etwa vier Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Kodersdorf abgeleitet.
Königsbrück: Mulde abgerutscht
Königsbrück, B 97, Birkenweg
11.01.2025, gegen 14:55 Uhr
Eine Streife ist am Sonntagnachmittag in Königsbrück auf einen Multicar aufmerksam geworden. Dieser fuhr auf der B 97 von Laußnitz kommend und bog nach links in den Birkenweg Richtung Gewerbegebiet ab. Dabei rutschte die Mulde des Multicar nach rechts vom Fahrzeug herunter, blieb jedoch aufgrund eines installierten Ladearmes schräg auf dem Fahrzeug hängen. Das beobachteten Beamte des Polizeireviers Kamenz, welche zu diesem Zeitpunkt mit Verkehrsüberwachungsmaßnahmen beschäftigt waren.
Die Polizisten schalteten das Blaulicht ein und gaben dem 25-jährigen Fahrzeugführer das Stoppsignal. Bis zum Anhalten auf dem Kornweg schleifte die Mulde über die schneebedeckte Fahrbahn. Schaden entstand dabei zwar nicht, bei der Kontrolle stellte sich jedoch heraus, dass der Fahrer nicht nüchtern war. Er pustete einen Wert von umgerechnet 0,96 Promille. Der deutsche Fahrer erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Lohsa: Alkoholfahrt beendet
Lohsa, Ziegelteich
11.01.2026, 20:25 Uhr
Einen 55-jährigen Mann haben Polizisten am Sonntagabend auf der Straße am Ziegelteich in Lohsa kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Lenker des Dacia Duster vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte. Umgerechnet 1,42 Promille zeigte das Testgerät an, so dass ein sicheres Führen des Fahrzeuges nicht mehr möglich war. Deshalb untersagten die Uniformierten dem deutschen Bürger die Weiterfahrt, stellten seinen Führerschein sicher und brachten ihn zur Blutentnahme. Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, mit deren Bearbeitung sich das Sachgebiet Verkehr des Reviers beschäftigen wird, wurde ebenfalls aufgenommen.
Görlitz: Ruine in Brand
Görlitz, Brückenstraße
11.01.2026, 17:30 Uhr
Eine Ruine an der Görlitzer Brückenstraße ist am Sonntagnachmittag in Brand geraten. Offenbar hatte ein 35-Jähriger ein Feuer in dem Gebäude entfacht und dieses dann unbeobachtet gelassen. Die Flammen breiteten sich aus und die Ruine geriet in Vollbrand. Kameraden der Feuerwehr löschten bis in die Morgenstunden des Montags. Verletzt wurde nach aktuellen Erkenntnissen niemand. Ein Sachschaden ist bislang nicht bezifferbar. Der polnische Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Ein Richter wird im Laufe des Tages über die weiteren strafrechtlichen Konsequenzen entscheiden.
Jonsdorf: Multivan weg
Jonsdorf
10.01.2026, 22:00 Uhr - 11.01.2026, 06:00 Uhr
Unbekannte Diebe haben in der Nacht zu Sonntag in Jonsdorf zugeschlagen. Sie begaben sich auf ein Grundstück und entwendeten einen VW T6. Der braune Multivan hatte einen Wert von geschätzt 44.500 Euro. Polizisten nahmen die Anzeige auf, sicherten Spuren am Tatort und leiteten die internationale Fahndung ein. Die Soko Kfz ermittelt.
Herrnhut: Feuer unter Vordach
Herrnhut, OT Ruppersdorf
11.01.2026, 07:15 Uhr - 07:30 Uhr
In Ruppersdorf ist es am Sonntagmorgen zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei gekommen. Grund war ein Brand, welcher aus noch unbekannter Ursache unter einem Vordach an einer Scheune ausgebrochen war. Die Flammen beschädigten ein Tor, einen Traktor, einen Ford und zerstörten drei Mülltonnen. Insgesamt belief sich der Sachschaden auf rund 4.000 Euro. Kameraden der Feuerwehr löschten. Ein Brandursachenermittler kam vor Ort. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland.
Ebersbach-Neugersdorf: Neue Betrugsmasche per WhatsApp
Ebersbach-Neugersdorf
31.05.2025 - 10.01.2026
11.01.2026 polizeibekannt
Aufgrund einer neuen Betrugsmasche hat eine Frau aus Ebersbach-Neugersdorf in den vergangenen Monaten mehrere tausend Euro verloren. Sie erhielt eine Nachricht per WhatsApp von einem vermeintlichen Generalstaatsanwalt. Er stellte ihr ein Erbe in Aussicht, welches auf einer Geldkarte gespeichert sei. Vor der Übergabe sollte die Geschädigte jedoch Steam-Karten kaufen, diese abfotografieren und übersenden. Die Frau erwarb Karten im Wert von rund 5.000 Euro und schickte die Codes an die Betrüger. Ein Erbe erhielt sie nicht.
Die Polizei warnt vor dieser neuartigen Masche. Lassen Sie sich nicht auf vermeintlich lukrative Angebote und Versprechen ein. Übersenden Sie niemals Codes von Gutscheinkarten an Unbekannte. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Angehörigen, Nachbarn oder der Polizei.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Görlitz. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
roj/news.de