Polizei-News Waren/Müritz (LK MSE), 17.11.25: Schwerer Verkehrsunfall mit sechs Verletzten auf der B194 bei Groß Plasten
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch
Erstellt von Team Datenjournalismus
17.11.2025 02.51
Am 16.11.2025 ereignete sich gegen 18:10 Uhr auf der B 194, Höhe Abzweig Varchentin, ein Verkehrsunfall mit mehreren schwer verletzten Personen.Nach derzeitigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen, befuhr ein PKW der Marke Seat, besetzt mit fünf Personen die Kreisstraße 30 aus Richtung Carolinenhof kommend in Richtung Varchentin. An der Kreuzung zur Bundesstraße 194 fuhr der PKW ungebremst in den Kreuzungsbereich und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten PKW BMW, welcher von links aus Richtung Groß Plasten kam. Beide Fahrzeuge stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Der PKW Seat wurde durch die Wucht der Kollision von der Fahrbahn geschleudert und kam auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der BMW wurde um 180 Grad um seine Achse gedreht und kam auf der Abbiegespur der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Ein Transporter, besetzt mit zwei Personen, welcher zeitgleich aus entgegengesetzter Richtung zum BMW die Bundesstraße befuhr, musste eine Vollbremsung durchführen, um nicht mit beiden PKW zusammenzustoßen. Beide Insassen des Transporters blieben unverletzt.Der 35-jährige Fahrzeugführer des PKW Seat und ein 29-jähriger Mitfahrer, welcher hinter ihm saß, wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden. Der Fahrzeugführer wurde durch den Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzt und durch einen Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Greifswald geflogen. Der Insasse hinter ihm wurde schwerverletzt und durch einen weiteren Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Rostock geflogen.Die drei weiteren Insassen des Seats im Alter von 17, 20 und 21 Jahren wurden ebenfalls schwerverletzt und mussten durch Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht werden.Der 69-jährige Fahrzeugführer des BMW wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und musste durch einen RTW in das Krankenhaus nach Waren verbracht werden.Im Rahmen der Unfallaufnahme und Rettung der Beteiligten kamen ca. 100 Einsatzkräfte von den Freiwilligen Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei zum Einsatz. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde der Einsatz eines Sachverständigen der DEKRA angeordnet.Die Bundesstraße war für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Reinigung der Fahrbahn kam eine Spezialfirma zum Einsatz.An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 30.000 Euro. Diese waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen Abschleppdienst geborgen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Neubrandenburg vom 17.11.2025 gegen 02:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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