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Polizei-News Rosenheim, 28.08.25: Trotz Asylwunschs zurückgewiesen / "Italien gefällt mir nicht" - Bundespolizei verweigert Migranten die Einreise

Aktuelle Polizeimeldung: Unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt Bild: Adobe Stock / forkART Photography

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Die Bundespolizei hat am Mittwoch (27. August) fünf libyschen Zuginsassen die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Sie mussten in Rosenheim ihre am Vortag in Italien begonnene Zugreise beenden und den Beamten zur örtlichen Dienststelle folgen. Dort gab einer der Migranten an, dass er mit seinen Landsleuten in Deutschland Asyl beantragen wolle. Die fünfköpfige Gruppe wurde nach Österreich zurückgewiesen.

Über die erforderlichen Einreisepapiere verfügte keiner der Libyer. Bei der grenzpolizeilichen Befragung hatte einer von ihnen erklärt, unbedingt in Deutschland Asyl beantragen zu wollen, da ihm Italien nicht gefalle und er von Österreich nichts wisse. Nach ersten Erkenntnissen der Rosenheimer Bundespolizei hatte der 42-Jährige für sich und seine Begleiter von Libyen aus die Reise über das Mittelmeer und von Italien aus bis nach Deutschland organisiert. An der deutsch-österreichischen Grenze sei er eigenen Angaben zufolge im Übrigen das erste Mal kontrolliert worden.

Der Mann wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Er und die anderen Migranten erhielten zudem Strafanzeigen wegen des jeweiligen illegalen Einreiseversuchs. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatten die fünf Personen das Land auf Anordnung der Bundespolizei in Richtung Österreich zu verlassen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 28.08.2025 gegen 12:33 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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