Hamburg: Ölbranche lässt Umsätze der Industrie wachsen
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Erstellt von Sarah Knauth
26.06.2026 13.13
Getrieben von der Ölbranche sind die Umsätze der Hamburger Industrie zu Jahresbeginn gewachsen. Das teilte das Statistikamt Nord mit. In Hamburg sitzen Ölkonzerne wie Shell, BP und ExxonMobil, was dazu führt, dass auch außerhalb Hamburgs erzielte Umsätze in der Landesstatistik auftauchen und diese deutlich beeinflussen.
Preisbereinigt wuchsen die Umsätze der Hamburger Industrie bis März um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Mineralölverarbeitung, auf die mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes entfiel, legte um 10,2 Prozent zu. Ohne Berücksichtigung dieser wären die Umsätze lediglich um 1,4 Prozent gestiegen. Vor Abzug der Inflation wurden von der Industrie insgesamt rund 24,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Ende Februar brach der Iran-Krieg aus. Weil sich infolgedessen die Versorgungslage verschlechterte, stiegen die Ölpreise. Die Preisanstiege seien nicht entscheidend für die Umsatzentwicklung der Branche gewesen, weil eine Bereinigung erfolgt sei, sagte ein Statistiker des Amts. Ausreißer seien aber möglich. Er gehe davon aus, dass mehr Ware umgesetzt worden sei.
Das Statistikamt Nord äußert sich grundsätzlich nur zu Branchen und macht keine Angaben zu einzelnen Unternehmen.
Um die aufgrund des Iran-Konflikts gestiegenen Preise für Benzin und Diesel unter Kontrolle zu bringen, hatte die schwarz-rote Koalition das sogenannte Österreich-Modell eingeführt. Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur einmal am Tag um 12.00 Uhr erhöht werden.
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kns/roj/news.de