"Let's Dance"-Gagen 2026: Wer fliegt, verliert - So hart ist das Gagen-System der RTL-Tanzshow
Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González: Die "Let's Dance"-Jury ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der RTL-Show. Das könnte auch an ihrem lukrativen Gehalt liegen. Bild: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
04.03.2026 14.09
- "Let's Dance"-Gagen geschätzt: Je länger ein Promi bleibt, desto höher wird die Gesamtgage
- Millionen-Gage für die Jury: Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi kassieren laut Bericht zusammen rund drei Millionen Euro pro Jahr
- Bis zu 100.000 Euro für die Stars 2026: Diese Promis zählen zu den Top-Verdienern der aktuellen Staffel
Bei "Let's Dance" 2026 gilt ein simples Prinzip: Je länger die Promis auf dem Parkett überleben, desto voller wird ihr Konto. Während die Jury-Mitglieder Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi laut "Bild" zusammen rund drei Millionen Euro pro Jahr kassieren, müssen sich die tanzenden Prominenten ihre Gage erst verdienen.
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"Let's Dance"-Gagen: Wer früh fliegt, kassiert deutlich weniger
Das System kombiniert eine feste Startgage mit Wochenboni – wer früh rausfliegt, geht mit deutlich weniger nach Hause. RTL hüllt sich zu den konkreten Zahlen in Schweigen, doch Branchenkenner wollen das Modell dennoch längst entschlüsselt haben.
Die Spanne ist beachtlich: Kandidaten wie Esther Schweins oder Ross Antony können bei langem Verbleib bis zu 100.000 Euro einstreichen. Zum Vergleich: Jedes einzelne Jurymitglied erhält Berichten zufolge eine siebenstellige Summe.
Laut "Bild"-Bericht: Drei Millionen Euro für das Jury-Trio
Motsi Mabuse (44), Jorge González (58) und Joachim Llambi (61) bilden seit 2013 das Herzstück der RTL-Tanzshow – und das hat seinen Preis. Wie "Bild"bereits 2024 enthüllte, erhält jedes der drei Jurymitglieder eine siebenstellige Gage, was die Gesamtkosten für das Trio auf etwa drei Millionen Euro jährlich beziffert.
Die Verträge wurden bereits vorzeitig verlängert und binden die drei mindestens bis 2027 an den Sender. "Ein solcher Schritt ist für mich ein echter Vertrauensbeweis von RTL gegenüber uns dreien", erklärte Jorge González gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Zwischen den Juroren herrscht offenbar völlige Transparenz über die Gehälter. Künstlermanager Oliver Wirtz Brito verriet dem Branchenmagazin "DWDL": "Eher wird 'Let's Dance' eingestellt, als dass die Jury verändert wird." RTL-Programmgeschäftsführerin Inga Leschek bezeichnete das Trio sogar als die am längsten amtierende Jury einer Unterhaltungsshow weltweit.
Startgage plus Wochenbonus: So funktioniert das "Let's Dance"-Vergütungssystem
Für die prominenten Kandidaten funktioniert das Vergütungssystem hingegen nach einem klaren Stufenmodell. Jeder Teilnehmer erhält zunächst eine feste Startgage, unabhängig vom späteren Abschneiden. Hinzu kommt ein Bonus für jede überstandene Sendewoche – wer also länger im Wettbewerb bleibt, steigert seine Gesamteinnahmen erheblich.
Das bislang lukrativste Beispiel lieferte Anna Ermakova: Die Tochter von Boris Becker soll laut "Bild" für ihre 13 Shows rund 200.000 Euro erhalten haben. Diese Rekordsumme erklärt sich nicht nur durch ihre lange Verweildauer, sondern auch durch ihren Marktwert und das enorme öffentliche Interesse an ihrer Person. Ermakova gewann 2023 an der Seite von Profitänzer Valentin Lusin die 16. Staffel und erzielte dabei elfmal die Höchstwertung von 30 Punkten – ebenfalls ein neuer Rekord.
Die Top-Verdiener unter den Kandidaten 2026
In der aktuellen Staffel zählen Esther Schweins und Ross Antony zu den Promis mit dem höchsten Gagenpotenzial. Die TV-Ikone aus "RTL Samstag Nacht"-Zeiten könnte bei einem langen Verbleib in der Show bis zu etwa 100.000 Euro einstreichen, schätzt das Onlineportal "Sol.de".
Ross Antony liegt dem Bericht zufolge mit geschätzten 90.000 Euro knapp dahinter. Der Publikumsliebling profitiert dabei vor allem von seiner hohen Reichweite und seiner etablierten TV-Präsenz, die seinen Marktwert steigern. Dahinter folgen TV-Moderatorin Sonya Kraus (mit geschätzten 85.000 Euro), No-Angels-Star Nadja Benaissa (mit geschätzten 80.000 Euro) und Tokio-Hotel-Drummer Gustav Schäfer (mit ebenfalls geschätzten 80.000 Euro).
Ob die Kandidaten diese Summen tatsächlich erreichen, hängt allerdings vom Voting-Verhalten des Publikums und den Jury-Wertungen ab. Wer früh ausscheidet, bleibt deutlich unter seinem möglichen Maximum – das Gagenmodell belohnt eben nur jene, die Woche für Woche auf dem Parkett überzeugen.
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