Fußball-WM 2026: Mats Hummels enthüllt persönliche Probleme mit Nagelsmann
Mats Hummels (Foto) hat persönliche Probleme mit Julian Nagelsmann enthüllt. Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
01.07.2026 14.45
- Mats Hummels gesteht persönliche Probleme mit Julian Nagelsmann
- Angst vor Unruhe: Warum Nagelsmann auf Hummels verzichtete
- Mats Hummels fordert Konsequenzen nach WM-Debakel
Im MagentaTV-Studio vor dem WM-Achtelfinale zwischen Frankreich und Schweden macht Mats Hummels ein bemerkenswertes Eingeständnis. Der 37-jährige Weltmeister räumt im Gespräch mit Moderatorin Laura Wontorra ein, dass sein Verhältnis zu Bundestrainer Julian Nagelsmann seine scharfe Kritik mitbeeinflusst hat. Hummels ist nicht der einzige Fußball-Experte, der sich nach dem erschreckenden WM-Aus zu Wort meldete - auch Didi Hamann donnerte gegen den Bundestrainer.
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Mats Hummels gesteht persönliche Probleme mit Julian Nagelsmann
"Ich bin natürlich von der Geschichte um die Heim-EM 2024 beeinflusst. Da ist nicht alles sehr fair und ehrlich mit mir gelaufen", erklärt der Abwehrspieler offen. Ein klärendes Gespräch zwischen beiden Parteien habe bis heute nicht stattgefunden. "Das müssen wir irgendwann nochmal in einem privaten Gespräch aufräumen", so Hummels weiter.
Trotz dieser persönlichen Komponente betont der Verteidiger, dass seine Forderung nach Veränderungen auf der Trainerposition auch sachlich begründet sei. Die Faktenlage spreche eindeutig dafür, dass sich etwas ändern müsse.
Angst vor Unruhe: Warum Nagelsmann auf Hummels verzichtete
Die Ursache für das zerrüttete Verhältnis liegt in der Kaderplanung für die Europameisterschaft im eigenen Land. Nagelsmann entschied sich damals bewusst gegen eine Nominierung des damaligen Dortmunder Innenverteidigers. Der Bundestrainer befürchtete offenbar negative Auswirkungen auf die Mannschaftsstimmung.
Da Hummels vermutlich nur als Ersatzspieler zum Einsatz gekommen wäre, sah Nagelsmann die Gefahr, dass der erfahrene Abwehrchef Unruhe ins DFB-Team bringen könnte. Für Hummels stellt sich die damalige Entscheidung heute als unfair dar. Der Routinier kritisiert vor allem die Art und Weise der Kommunikation.
Mats Hummels fordert Konsequenzen nach WM-Debakel
Nach dem blamablen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay, das Deutschland im Elfmeterschießen mit 4:5 verlor, meldete sich Hummels mit deutlichen Worten zu Wort. Der Verteidiger forderte Konsequenzen, die nicht nur die Spieler betreffen sollten.
"Auf der verantwortlichen Seite schreit es schon irgendwie nach Konsequenzen", erklärte Hummels unmissverständlich. Er betonte dabei, dass sowohl der Bundestrainer selbst als auch der DFB-Verband darüber sprechen müssten. "Das muss ein Thema sein. Zumindest muss es Gespräche darüber geben, das kann nicht anders sein", so der 37-Jährige.
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