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Fußball-WM: Favoriten-Formcheck: Wer bei der WM schon auf Titelkurs ist

Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

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Die Gruppenphase der ist vorbei, ab jetzt gilt: Wer verliert, fliegt raus. Topstars wie Lionel Messi, Kylian Mbappé oder Harry Kane haben ihre Klasse mit ihren Mannschaften bei dieser Weltmeisterschaft schon gezeigt. Andere hoch gehandelte Teams enttäuschten. Wer wird jetzt eigentlich Weltmeister? Ein Blick auf die Form der Titelfavoriten.

Frankreich: Mbappé, Olise, Dembélé - die Stars liefern

Die Mission, Langzeittrainer und Erfolgsarchitekt Didier Deschamps mit einem WM-Titel zu verabschieden, ist erfolgreich angelaufen. Vor allem die Star-Offensive um Kylian Mbappé, Michael Olise und Ousmane Dembélé zeigte, dass sie das Attribut Weltklasse verdient hat: Auf ein 3:1 gegen Senegal folgte ein 3:0 gegen den Irak und schließlich ein 4:1 gegen Norwegen. Im Achtelfinale könnte Deutschland zum leidtragenden Opfer dieses Angriffs werden.

Argentinien: Der Kapitän in Titelform - Messi glänzt

Lionel Messi ist in absoluter Titelform. Zwei Spiele brauchte der Kapitän der Argentinier nur, um nun auch alleiniger WM-Rekordtorschütze zu werden. Im dritten ließ der bestens gelaunte Superstar anderen den Vortritt und traf dann trotzdem nach seiner Einwechslung, es war sein sechstes Tor bei dieser WM. Trainer Lionel Scaloni nutzte das vorzeitige Weiterkommen durch das 3:0 gegen Algerien und das 2:0 gegen Österreich zur Großrotation gegen Jordanien (3:1). Probleme: Null, im Gegenteil. Auch die Sorgen vor der WM um Torwart Emiliano Martínez nach dessen Fingerbruch - umsonst. Die Weltmeister sind seit dem ersten Anpfiff im WM-Modus - und wirken bereit für die Titelverteidigung.

Spanien: Dank Lamine Yamal - Europameister kommt in Fahrt

Na klar, das 0:0 zum Auftakt gegen Kap Verde war ebenso unerwartet wie peinlich. Doch es war auch ein Weckruf. Der Europameister ließ Saudi-Arabien im zweiten Spiel keine Chance, schoss dann auch noch Uruguay aus der WM. Laut Trainer Luis de la Fuente ist der lange verletzte Jungstar Lamine Yamal, der gegen die Saudis sein erstes WM-Tor erzielte, nun fit für 90 Minuten. Die erneute Verletzung von Nico Williams ist dagegen ein Rückschlag.

England: Kane trifft, Three Lions auf Kurs

Wohl dem, der einen Harry Kane hat. Bei den Three Lions ist alles auf den Bayern-Star ausgerichtet - und Kane liefert bislang. Mit drei Turniertoren hat er Gary Lineker als WM-Rekordtorschütze Englands abgelöst. Ansonsten hat das Team von Thomas Tuchel bislang aber nur einmal Glanz versprüht - im ersten Spiel gegen Kroatien. Insgesamt ist eine Steigerung nötig, soll es mit dem ersten WM-Titel seit 60 Jahren klappen.

Portugal: Weit entfernt von titelreifer Form

So einen starken Kader hatte Portugal bei einer WM noch nie. Doch spielerisch wie atmosphärisch passt bei Cristiano Ronaldo und seiner nachfolgenden Generation aus lauter Champions-League-Siegern (Vitinha, Joao Neves, Ruben Dias) bei diesem Turnier noch nicht viel zusammen. Nach dem glücklichen 0:0 gegen Kolumbien wurden die Portugiesen nur Gruppenzweiter. Vor allem dem Offensivspiel fehlen Tempo und Ideen.

Brasilien: Vinícius Júnior liefert - doch reicht das?

Der Rekordweltmeister gehörte diesmal von Anfang an nur zum erweiterten Favoritenkreis - und hat das bisher bestätigt. Dem zähen 1:1 zum Auftakt gegen Marokko folgten immerhin zwei souveräne Siege gegen Haiti und Schottland. Stürmerstar Vinícius Júnior hat in jedem Spiel getroffen, steht bei vier Toren. Die Stimmung im Team ist gut, auch dank des umsichtigen Trainers Carlo Ancelotti. Dennoch: Die Seleção wird sich weiter steigern müssen - schon jetzt gegen Japan.

Niederlande: Ungeschlagen, aber nicht zufrieden

Das Oranje-Team hat die Gruppenphase weitgehend mühelos überstanden. Zwei klare Siege gegen Schweden und Tunesien, ein Remis gegen Japan - eigentlich könnten sie in den Niederlanden zufrieden sein. Doch weil es defensiv noch Verbesserungsbedarf gibt, herrscht keine Euphorie. Offensiv ist die Elftal aber in Schwung. Nun wartet das brisante Duell mit Marokko, das viele Spieler hat, die ihre Karriere in der Ehrendivision begonnen haben.

Und Deutschland?

Die DFB-Elf startete stark und feierte beim 7:1 gegen Curaçao einen Traumstart ins Turnier. Das 2:1 gegen die Elfenbeinküste dank des Edeljokers Deniz Undav war dann aber schon mehr als mühsam. Es folgte der herbe Dämpfer beim 1:2 gegen Ecuador. Ob das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann auch gegen einen Titelkandidaten bestehen kann, muss es erst noch zeigen. Bei einem Sieg gegen Paraguay droht Frankreich als ein solcher im Achtelfinale.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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