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Eric Roy ist tot: Brest-Trainer (58) verliert geheimen Kampf gegen Krebs

Eric Roy wurde nur 58 Jahre alt. Bild: Matthieu Mirville/ZUMA Press Wire/dpa/dpa

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  • Eric Roy ist tot
  • Französischer Fußballtrainer stirbt mit nur 58 Jahren
  • Er kämpfte dreieinhalb Jahre im Verborgenen gegen den Krebs

Der französische Fußball hat einen seiner prägenden Trainer verloren: Eric Roy ist am Mittwoch im Alter von 58 Jahren gestorben. Die Familie des Coaches von Erstligist Stade Brest teilte die Nachricht auf seinem Instagram-Account mit. "Mit tiefer Trauer geben wir den Tod unseres Vaters und Ehemanns bekannt", hieß es dort.

Eric Roy ist tot: Trainer-Legende mit 58 Jahren an Krebs gestorben

Der aus Nizza stammende Roy kämpfte dreieinhalb Jahre lang gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs – und stand dennoch bis zuletzt an der Seitenlinie. Seine Diagnose behielt Roy für sich, den Kampf gegen die Krankheit führte er im Verborgenen. Trotz der schweren Erkrankung trainierte er Brest auch in der vergangenen Spielzeit.

Trauer um Eric Roy: Vom Abstiegskandidaten in die Königsklasse

Seinen größten Triumph feierte Roy in der Saison 2023/24. Der Trainer führte den bretonischen Klub sensationell auf Platz drei der Ligue 1 – und damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Champions League. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde er als Trainer der Saison in Frankreich ausgezeichnet.

In der Königsklasse traf Brest am dritten Spieltag der Ligaphase auf Bayer 04 Leverkusen. Die Partie gegen die Werkself endete 1:1. "Was er in den letzten Jahren erreicht hat, wird für uns außergewöhnlich bleiben", würdigte seine Familie die Leistungen des 58-Jährigen.

Trainer bis zum Schluss: Trotz seiner Krebserkrankung stand Roy bis zuletzt an der Seitenlinie

In der Champions-League-Saison 2024/25 übertraf Brest alle Erwartungen. Der Außenseiter aus der Bretagne überstand die neu eingeführte Ligaphase und zog in die Playoffs ein. Dort war allerdings Endstation: Paris Saint-Germain erwies sich als zu starker Gegner für Roys Mannschaft.

Auch in seiner letzten Spielzeit ließ sich der schwer erkrankte Trainer nicht von seiner Arbeit abbringen. Mit Brest schloss er die vergangene Ligue-1-Saison auf dem zwölften Tabellenplatz ab – ein respektables Ergebnis angesichts der Umstände, unter denen Roy bis zuletzt kämpfte.

Ein Leben für den Fußball

Bevor Roy zur Trainerbank wechselte, machte er sich als Mittelfeldspieler einen Namen. Seine Profikarriere führte ihn unter anderem zu Olympique Lyon und Olympique Marseille. Mit dem Klub aus der Hafenstadt erreichte er zwischen 1996 und 1999 das Finale des UEFA-Cups.

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn kehrte Roy in seine Heimatstadt zurück. Beim OGC Nizza übernahm er 2009 zunächst den Posten des Sportdirektors, ehe er bis 2011 als Cheftrainer fungierte. "Papa war überaus beschützend, zart, aufrichtig und ehrlich", schrieb seine Familie zum Abschied.

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/news.de/dpa/stg

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