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Annalena Baerbock: Baerbock attackiert die FIFA - Visa-Chaos bei WM sorgt für neuen Ärger

Annalena Baerbock legt sich erneut mit der FIFA an. Bild: picture alliance/dpa | Christoph Lother

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  • Annalena Baerbock kritisiert die FIFA erneut wegen der Einreiseprobleme bei der Fußball-WM
  • Zahlreiche Nationen sind von Visa-Schwierigkeiten betroffen
  • Baerbock fordert vom Weltverband eine umfassende Aufarbeitung der Vorfälle

Annalena Baerbock hat ihre Kritik am Fußball-Weltverband verschärft. Bei einem Auftritt im German House of Soccer in New York nahm die Präsidentin der UN-Generalversammlung, die in wenigen Wochen ihren Posten räumen muss, die FIFA erneut wegen der Einreiseprobleme bei der laufenden WM in die Pflicht.

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Annalena Baerbock attackiert FIFA wegen WM-Einreisechaos: Visa-Fragen sind keine Nebensächlichkeit

"Daher ist eben auch der Punkt mit Blick auf Einreise mit Visa keine Nebensächlichkeit", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" die 45-Jährige. Menschen könnten den Fußball nur gemeinsam feiern, wenn ihnen dies überall ermöglicht werde. Die Aufarbeitung dieser Problematik sei eine Aufgabe, der sich der Weltverband während und nach dem Turnier stellen müsse, forderte Baerbock.

Mehrere Nationen von Einreiseproblemen betroffen

Die strengen Einreisebestimmungen der USA überschatten das Turnier bereits seit Wochen. Zahlreiche Nationen haben mit Visa-Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders der Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sorgte für Aufsehen – ihm wurde die Einreise in die Vereinigten Staaten komplett verwehrt.

Baerbock legt mit FIFA-Kritik nach

Baerbock hatte den Weltverband wegen dessen zurückhaltender Reaktion auf diese Vorfälle bereits zuvor öffentlich kritisiert. Während eines Podcast-Auftritts, für den sie zuvor bereits reichlich Kritik kassiert hatte, hatte sie die FIFA für ihren Umgang mit der Situation gerügt. Der Sport öffne Türen, die in einer zunehmend gespaltenen Welt nicht jeder öffnen könne, erklärte sie nun in New York.

Baerbocks Appell: Mehr Fußball-Geist in der Weltpolitik

Die UN-Generalversammlungspräsidentin wünschte sich, dass es in der Welt manchmal mehr zugehe wie auf dem Rasen. "Wo klar ist, dass auch der größte Superstar sich an die Regeln halten muss, dann wäre unsere Welt ein Stück friedlicher", sagte Baerbock.

Thomas Müller im Mittelpunkt einer besonderen Ehrung

Der Anlass ihres Besuchs im deutschen Fantreff war eine besondere Ehrung: Ex-Nationalspieler Thomas Müller wurde von der Initiative "Deutscher Fußball Botschafter" ausgezeichnet. Der Weltmeister von 2014 spielt seit 2025 für die Vancouver Whitecaps in Kanada, nachdem er seine langjährige Karriere beim FC Bayern München beendet hatte.

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/fka/news.de/stg

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