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Stuttgart: Regen bremst Tennisstars – Shelton muss nachsitzen

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Wegen des vielen Regen muss der topgesetzte Ben Shelton beim Stuttgarter Rasen-Tennisturnier ein zweites Mal nachsitzen und am Samstag für den angestrebten Halbfinaleinzug einen Satzrückstand drehen. Wie schon sein Achtelfinale am Donnerstagabend konnte Shelton auch sein Viertelfinale wegen der einsetzenden Dunkelheit nicht mehr zu Ende spielen. Der Weltranglisten-Fünfte aus den USA lag gegen den japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro überraschend mit 4:6 zurück, als die Partie gegen 20.45 Uhr abgebrochen wurde.

Die Folge ist eine ungewöhnliche Konstellation: Der letzte Halbfinalist wird erst am Samstag ermittelt und der Sieger des Duells zwischen Shelton und Shimabukuro muss am vorletzten Turniertag zweimal ran.

Shelton betrat schon heute zweimal den Centre Court. In der Fortsetzung seines tags zuvor unterbrochenen Achtelfinals trotzte er den Regen-Geduldsproben und Rückständen. Gegen seinen Landsmann Marcos Giron gewann der US-Profi knapp mit 6:7 (4:7), 6:4, 7:6 (7:5). Stundenlang hatten die Zuschauer und die Spieler zuvor ausharren müssen, weil es regnete. Statt am Vormittag begannen die Partien erst rund viereinhalb Stunden später als geplant am Nachmittag.

Auf den Gewinner des Duells zwischen Shelton und Shimabukuro wartet im Kampf um den Finaleinzug Jiri Lehecka. Der Tscheche stoppte den früheren amerikanischen Turniersieger Frances Tiafoe mit einem 6:4, 7:6 (7:4)-Erfolg.

Im anderen Halbfinale steht der amerikanische Titelverteidiger Taylor Fritz einer schwierigen Prüfung gegen den Kasachen Alexander Bublik gegenüber. Der Weltranglisten-Elfte Bublik wahrte dank eines erfolgreichen Tiebreak-Krimis mit einem 7:6 (7:5), 7:6 (7:3) gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard seine Titelchance.

Top-Ten-Spieler Fritz behauptete sich in einem spannenden Dreisatz-Match im Viertelfinale gegen den italienischen Außenseiter Mattia Bellucci knapp mit 5:7, 7:5, 7:5. "Ich werde wirklich getestet hier in diesen Matches", sagte der US-Amerikaner. 2025 hatte Fritz mit einem Finalsieg gegen den deutschen Spitzenspieler Alexander Zverev den Titel gefeiert.

Zverev entscheidet sich für kurze Turnier-Pause

French-Open-Gewinner Zverev lässt die mit 768.220 Euro dotierten Boss Open diesmal wegen seines Erfolges in Paris aus und beginnt seine Vorbereitung auf Wimbledon in der kommenden Woche im westfälischen Halle. Hoffnungen, dass einer der anfangs fünf deutschen Tennisspieler in Stuttgart in die entscheidende Turnierphase eingreifen könnte, waren früh beendet. Nur Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann erreichten mit Auftaktsiegen das Achtelfinale, schieden dort aber aus.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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